Kategorie Aktuelles

Skaterplatz Höchstädt (Foto: Melanie Mayr, Stadt Höchstädt)

Auf dem Bild von links: Bürgermeister Gerrit Maneth, Mathias Rettenberger, Michael Seitz, Philipp Lämmermaier, Julian Findeis, Martina Roth, Elisabeth Kimmerle, Vincent Kimmerle, Tobias Langer, Michael Kimmerle, Dr. Günter Stoll, Sonja Gastl
Skaterplatz Höchstädt (Foto: Melanie Mayr, Stadt Höchstädt) Auf dem Bild von links: Bürgermeister Gerrit Maneth, Mathias Rettenberger, Michael Seitz, Philipp Lämmermaier, Julian Findeis, Martina Roth, Elisabeth Kimmerle, Vincent Kimmerle, Tobias Langer, Michael Kimmerle, Dr. Günter Stoll, Sonja Gastl
Sponsoren für den Streetpark spenden mehr als 5.000 €

Die Suche nach Sponsoren für den Skater-, bzw. Streetpark in Höchstädt war sehr erfolgreich. Ein großes und herzliches Dankeschön von Seiten der Stadt und vor allem der Jugendlichen und Sportbegeisterten geht an die großzügigen Spender für den Streetpark in Höchstädt am Bruckwörthweg:

  • Förderverein Stadt Höchstädt, Vorstand Rudolf Kimmerle (vertreten durch Elisabeth Kimmerle und Vincent Kimmerle)
  • Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH, Geschäftsführer Dr. Günter Stoll
  • Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG, Regionaldirektor Mathias Rettenberger
  • Jugendhilfe Seitz, Geschäftsführer Michael Seitz
  • Bschor Holz, Geschäftsführer Michael Kimmerle
  • Datentechnik Langer, Geschäftsführer Tobias Langer

Am 26.9.2019 war der erste Workshop mit den Jugendlichen und bereits hier wurde der Wunsch nach der Erneuerung der Skateranlage laut. Nach mehreren Treffen vor Ort mit Jugendlichen nahm der neue Treffpunkt für Jugendliche Fahrt auf. Im Stadtentwicklungsausschuss präsentierte der Skater Julian Miller die gewünschten Optimierungen. Die Stadträte genehmigten 10.000 € u.a. für neue Geräte, ein klares Bekenntnis für die jungen Sportlerinnen und Sportler aus Höchstädt und den Willen, die Lebens- und Aufenthaltsqualität langfristig zu erhöhen.

Die Jugendlichen treffen sich draußen an der frischen Luft und machen Sport. Sie können trainieren – die Disziplin Skaten ist seit kurzem sogar olympische Disziplin. Sie tragen Verantwortung für die Hindernisse und für ihren eigenen Sportplatz. Die Jugendlichen, die sich jetzt um den Platz kümmern, sind Vorbilder für die jüngeren Höchstädterinnen und Höchstädter.

Ferner haben sich auch Basketballer gemeldet und die Stadt darum gebeten, auf dem Platz verschiedene Sanierungen vorzunehmen. Durch die eingegangenen Spenden wurde mit dem Bürgermeister abgestimmt, dass bereits zeitnah erste Optimierungswünsche durch den städtischen Bauhof realisiert werden können.

Geplant ist im Sommer auch ein kleines Einweihungsfest. Hier können dann die neuen Obstacles und weitere Erneuerungen auf dem gesamten Platz besichtigt werden. Auf einer Sponsorentafel werden dann die Namen der Unterstützer zu finden sein. Natürlich sind auch weitere Spenden jederzeit willkommen, die Liste der Wünsche unserer Jugendlichen ist noch länger.

Bei einem Vor-Ort-Termin mit den Sponsoren bedankte sich 1. Bürgermeister Gerrit Maneth recht herzlich bei allen für die großzügige Unterstützung und versicherte, dass jeder Euro in den Streetpark investiert werden wird.

Ferienprogramm Höchstädt a.d.Donau
Ferienprogramm Höchstädt a.d.Donau
Ferienprogramm Höchstädt - Wer macht mit?

Auch heuer planen wir unser beliebtes Ferienprogramm und bitten um tatkräftige Unterstützung unserer Vereine und Privatpersonen. Jeder, der gerne mitmachen möchte, ist mit seinem Vorschlag herzlich willkommen.

Die Stadt Höchstädt freut sich auf Ihre Meldungen bis spätestens 30.05.2021. Kontaktaufnahme bitte mit Frau Tremmel, Tel. 09074 44-28 oder per Mail an  patricia.tremmel@hoechstaedt.de

Vielen Dank im Voraus für Ihre Bereitschaft und Ihr Engagement an unserer neuen Ausgabe des Höchstädter Ferienprogramms mitzuarbeiten!

Gerrit Maneth, 1. Bgm der Stadt Höchstädt (Foto: Photostrie)
Gerrit Maneth, 1. Bgm der Stadt Höchstädt (Foto: Photostrie)
Telefonische Bürgersprechstunde mit Bürgermeister Gerrit Maneth

Der Bürgermeister nimmt sich Zeit für Sie und Ihr Anliegen.

Bürgermeister Gerrit Maneth bietet am Donnerstag, 6. Mai 2021 zwischen 16 und 18 Uhr eine telefonische Bürgersprechstunde an. Termine können über das Vorzimmer des Bürgermeisters vereinbart werden. Anmeldungen nimmt Frau Claudia Kohout unter der Telefonnummer 09074 44-12 gerne entgegen. Herr Bürgermeister Maneth wird Sie dann zur vereinbarten Uhrzeit am Donnerstag, 06. Mai 2021 zurückrufen.

Ihr Bürgermeister
Gerrit Maneth

Spielmobil Kreisjugendring Dillingen (Foto: KJR DLG)
Spielmobil Kreisjugendring Dillingen (Foto: KJR DLG)
QRCode Anmeldung Spielmobil KJR Dillingen
Spielmobil des Kreisjugendrings auch in Höchstädt!

Kreative Workshops und Spiele unter freiem Himmel!

So lassen sich die Pfingstferien sicher aushalten. Im Spielmobil des Kreisjugendrings finden sich viele verschiedene Spielgeräte und Materialien, mit denen nach Lust und Laune gebastelt werden kann. So vergeht die Zeit wie im Flug!

Ihr könnt Euch nur für einen Tag in eurer Nähe oder gerne auch für die ganze Woche anmelden.

Hier macht das Spielmobil die Woche über Halt:

25.05. Höchstädt
26.06. Haunsheim
27.05. Gundelfingen
28.05. Lauingen

Alter: 7-11 Jahre

Kosten: 15 Euro (pro Tag)

Uhrzeit: 09.00-17.00 Uhr

Weitere Informationen unter: www.unser-ferienprogramm.de/kjr-dillingen

Alternativ kann auch der QR-Code gescannt werden.

Anmeldebeginn: 22. April 2021 ab 18 Uhr

(Bild: VektorKunst auf Pixabay)
(Bild: VektorKunst auf Pixabay)
Covid-19 Schnelltest in Höchstädt

Ab Mittwoch, 31.03.2021 wird es auch in Höchstädt eine Corona Schnelltest-Station für die Bürgerinnen und Bürger der VG Höchstädt geben. Das neue Testzentrum entsteht in Zusammenarbeit mit den beiden Höchstädter Apotheken, dem Gesundheitsamt am Landratsamt Dillingen, der katholischen Pfarrgemeinde Höchstädt sowie der Stadt Höchstädt.

Bürgermeister Gerrit Maneth freut sich, dass sich Daniela Brinz von der Stadtapotheke zusammen mit ihrem Kollegen Christoph Baur aus der Vogteiapotheke bereit erklärt haben, die kostenlosen Testungen an drei Tagen im katholischen Pfarrheim Sankt Josef in Höchstädt, Dillinger Straße 10, anzubieten. Der Zutritt erfolgt über den Nordeingang auf der Kirchenseite.

Rund 15 min zur Gewissheit

Der Test wird gemäß der Testverordnung des Bundes nach der jeweiligen Testkapazität angeboten. In nur 15 Minuten kann man sich mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests Gewissheit verschaffen, ob man sich an einer Variante des SARS-CoV-2 angesteckt hat. Getestet werden dürfen jedoch nur Personen, die keinerlei Krankheitssymptome aufweisen. Ferner bitten wir alle Testpersonen, sich an die generell geltenden Hygienemaßnahmen zu halten, vor allem aber ist eine FFP2 Maske beim Zutritt unverzichtbar. Der Zugang zur Teststation erfolgt über ein ausgeschildertes Leitsystem.

Ist es für Bürger an keinem der angebotenen Tage möglich, das Testangebot zu nutzen, können andere Schnelltest-Stationen aufgesucht werden. Alternativ gibt es in Apotheken Selbsttests für den Eigengebrauch zu kaufen.

Die Anmeldung zur Schnelltest-Station in Höchstädt sowie weitere Informationen finden Sie über die Internetseite https://app.no-q.info/stadt-apotheke-hoechstaedt/checkins#. Im Anschluss an die Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungsemail mit einem Link auf eine Einverständniserklärung sowie einen Fragebogen. Bitte füllen Sie diese aus und bringen Sie die Dokumente zum Schnelltest mit.

Alle Bürger die kein Internet zur Verfügung haben, können immer mittwochs im Zeitraum von 09:00 bis 12:00 Uhr unter Telefon 09074/1009 (Stadtapotheke Höchstädt) für die Folgenwoche einen Termin vereinbaren.

Die Testungen erfolgen montags und freitags, jeweils von 09:00 bis 11:00 Uhr sowie am Mittwochnachmittag von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr. Das Ergebnis wird der Testperson im Falle einer Online-Anmeldung per Email nach 15-20 Minuten übermittelt. Fällt der Test negativ aus, hat dieses Ergebnis eine Gültigkeitsdauer je nach Anwendungsgebiet zwischen 24 und 48 Stunden. In dieser Zeit steht dann z.B. einem Besuch bei den Großeltern nichts mehr im Wege.

„Ich bedanke mit recht herzlich bei Daniela Brinz, die die Gesamtkoordination der Teststation übernommen hat. Besten Dank auch an Christoph Bauer für seine Mithilfe, sowie der katholischen Kirche für die kostenfreie Bereitstellung der Räumlichkeiten im Pfarrheim. Ein Dankeschön geht auch an die Mitarbeiter unserer Verwaltung sowie an die meist ehrenamtlichen Unterstützer, ohne die unsere Teststation so nicht realisierbar gewesen wäre.“, so Bürgermeister Gerrit Maneth.

Auf dem Bild: Silke Diehl und Gerrit Maneth (Foto: Stadt Höchstädt)
Auf dem Bild: Silke Diehl und Gerrit Maneth (Foto: Stadt Höchstädt)
Das Rathaus Höchstädt nutzt die Luca App

Um auf einfache Art und Weise eine corona-konforme Kontaktnachverfolgung zu gewährleisten, kann man sich jetzt auch bei uns im Rathaus Höchstädt mit der luca App anmelden.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn sich die Besucher unseres Rathauses über die luca App registrieren, um damit eine weitere Möglichkeit zu einer schnellen Nachverfolgung sicherstellen zu können“, so Bürgermeister Gerrit Maneth. Die Teilnahme ist natürlich freiwillig!

Und so funktioniert die luca App:

Die App im Google Play Store oder Apple App Store kostenlos downloaden.
In den Eingangsbereichen des Rathauses finden Sie einen Hinweis mit dem QR-Code der VG Höchstädt. Über die luca App einscannen und schon sind Sie kostenlos registriert.

Informationen zur luca app finden sich unter www.luca-app.de/faq/.

Luca App
Gesundheitsamt Dillingen setzt luca App zur Kontaktverfolgung ein

Als weiteren wichtigen Baustein zur Eindämmung der Corona-Pandemie bezeichnet Landrat Leo Schrell die „luca App“, die künftig vom Gesundheitsamt des Landkreises Dillingen a.d.Donau für die Kontaktnachverfolgung genutzt wird.

Schrell wirbt deshalb sowohl bei der Bevölkerung als auch den Unternehmen des Einzelhandels und der Gastronomie für die Nutzung der App. Schrell sieht in der App den Vorteil, dass die Daten bei den Gesundheitsämtern direkt in SORMAS eingespeist werden können.

SORMAS ist eine spezialisierte Software-Version zum Kontaktpersonenmanagement im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie. Es unterstützt die Gesundheitsämter bei der Identifizierung und Überwachung von Kontaktpersonen. Das Gesundheitsamt Dillingen nutzt SORMAS bereits seit Dezember 2020.

Die Nutzung der luca App würde nach Überzeugung des Landrats einen hilfreichen Baustein im Rahmen der digitalen Kontaktnachverfolgung von Infektionsketten darstellen. Luca ist eine Lösung, die eine schnelle Kontaktdatenverwaltung und Kontaktnachverfolgung für private Treffen und öffentliche Veranstaltungen, für Geschäfte und Gastronomie ermöglicht und dabei die Gesundheitsämter einbindet sowie deren Arbeit erheblich vereinfacht.

Schrell misst der effektiven und effizienten Kontaktnachverfolgung vor allem auch mit Blick auf die ab 22. März 2021 möglichen weiteren Öffnungsschritte in Richtung Außengastronomie große Bedeutung bei. Der Landrat lässt derzeit von seiner Verwaltung die rechtlichen Grundlagen für diesen Öffnungsschritt prüfen und vorbereiten. Dazu ist allerdings das Einvernehmen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege erforderlich. Gleiches gilt u.a. für die Öffnung von Kinos sowie kontaktfreien Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport unter freiem Himmel.

Nachdem vom 22. März 2021 ausgehend in den zurückliegenden 14 Tagen der 7-Tages-Inzidenz-Wert mindestens einmal über 50 lag (13. März 2021) wären die weiteren Öffnungsschritte allerdings nur unter Einschränkungen möglich. So sind für die Bereiche „Sport und Kino“ stets ein tagesaktueller COVID-19 Schnell- oder Selbsttest erforderlich, in der Außengastronomie jedoch nur für Personen an einem Tisch aus verschiedenen Hausständen.

Die Öffnung der Außengastronomie würde zudem voraussetzen, dass Besucher nur nach vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung Zutritt erhalten. Weiter entscheidend ist vor allem, dass die Entwicklung des Infektionsgeschehens stabil oder rückläufig erscheint. Dabei wiederum spielt eine schnelle Kontaktnachverfolgung mit dem Ziel der Unterbrechung von Infektionsketten eine entscheidende Rolle.

Informationen zur luca app finden sich unter www.luca-app.de/faq/. Im Kern ist luca ganz einfach: luca hat drei zentrale Schnittstellen – den Gastgeber, den Gast bzw. User und die Gesundheitsämter. Als Gast meldet man sich einmal in der App mit seinen Daten auf einem mobilen Endgerät an. luca generiert einen sich minütlich ändernden QR-Code, der dem Endgerät des Gastes zugeordnet ist. Mit diesem „Pass“ kann man sich in Locations einchecken – egal, ob Wochenmarkt, Kirche, Restaurant, Geschäft oder Familientreffen. Alles was der „Gastgeber“ dafür benötigt, ist ebenfalls ein Handy mit der luca App. Man checkt sich per Scan bei seinem Gastgeber ein und wird z.B. automatisch ausgeloggt, wenn man den Ort wieder verlässt. Tritt ein Infektionsfall ein, werden alle Gäste dieser Location informiert, die sich zur betreffenden Uhrzeit dort aufgehalten haben. Parallel werden die Gesundheitsämter informiert, die dann automatisch Zugriff auf die Daten der übrigen Gäste haben. Zusätzlich bietet die App ein Kontakttagebuch an. Hier kann man bis zu 30 Tage zurückverfolgen, wo man wann war – genau das Kontakttagebuch, was Virologen wie Christian Drosten empfehlen.

Auch die Corona-Warn-App bietet bereits seit einiger Zeit die Möglichkeit, ein Kontakttagebuch zu führen. Im Falle eines Kontakts mit einer positiv getesteten Person müssen diese rückwirkenden Kontakte im Infektionszeitraum dem Gesundheitsamt angegeben werden.

(Pressemitteilung LRA Dillingen)

BayernWLAN Hotspot
BayernWLAN Hotspot
Kostenloser BayernWLAN Hotspot in Gemeindehalle Blindheim installiert

Bayern wird das erste Bundesland mit einem eigenen WLAN-Netz. Bis zum Jahr 2020 werden an die 40.000 Hotspots im BayernWLAN kostenfrei zur Verfügung stehen. Nachdem bereits zwei BayernWLAN-HotSpots in Höchstädt (am Marktplatz und im Rathaus) eingerichtet werden konnten, steht nun auch bei der Gemeindehalle Blindheim (Petersruhstraße 5a) kostenloses Internet zur Verfügung.

Allen Bürgern und Gästen der Gemeinde soll so ein offenes und kostenfreies WLAN-Angebot ermöglicht werden. Dabei erhält jeder mit einem WLAN-fähigen Gerät, wie Notebook, Smartphone oder Tablet-PC einen kostenlosen Internetzugang ohne Zeit- oder Volumenbegrenzung.

Die Ersteinrichtung wurde vom Freistaat Bayern finanziert. Die laufenden Kosten für den Hotspot trägt die Gemeinde Blindheim.

Und so funktioniert’s:

  • WLAN-Funktion auf dem Smartphone aktivieren
  • WLAN-Netzwerk mit der SSID „@BayernWLAN“ auswählen und verbinden

Alle bereits in Betrieb genommene BayernWLAN Hotspots finden Sie unter https://www.wlan.bayern.de/

Bauen-3
Klimaschutzquartier Baugebiet Unterfeld in Höchstädt

Durch den Einsatz einer hocheffizienten Heizungstechnologie in Kombination mit erneuerbar erzeugtem Strom gelingt uns die Energiewende im Wärmebereich:

Die weltweiten Brennstoffvorräte sind begrenzt. Ihre Erschließung ist technisch aufwändig und mit massiven Eingriffen in die Natur verbunden und nicht zuletzt verursachen sie enorme Emissionen. Umweltwärme hingegen steht in unendlicher Menge zur Verfügung.

Die Baugebiete der Zukunft brauchen eine effiziente und umweltfreundliche Wärmeversorgung. Um die Ziele des Klimaschutzes zu erreichen, geht die Stadt Höchstädt a.d.Donau im Baugebiet „Unterfeld“ neue Wege.

„Mit dem kalten Nahwärmenetz schaffen wir eine ökologisch und wirtschaftlich hocheffiziente Infrastruktur. Dank des innovativen Energiekonzeptes, bringen wir Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Stadt Höchstädt weiter voran“, betont Höchstädts Erster Bürgermeister Gerrit Maneth.

Das System der kalten Nahwärme kombiniert regenerative Umweltenergie (Sonne, Erdreich oder Grundwasser) mit dem effizientesten Heizungssystem – der Wärmepumpe.

Schon bei der Planung des Baugebietes wurden die richtigen Weichen gestellt. Neben der Erschließung der Grundstücke mit Wasser, Abwasser, Strom, Telekommunikation und Breitbanderschließung mit Glasfaser (1000 Mbit/s) wird jedes Grundstück einen Anschluss an ein kaltes Nahwärmenetz erhalten. Das geplante System setzt auf die vollständige Nutzung von regenerativer Umweltenergie. Das kalte Leitungsnetz liefert den in den Gebäuden installierten Wärmepumpen die benötigte Umweltenergie. Es transportiert die mit rund 10° Celsius niedrige Umweltwärme zu den Häusern, sodass keine Wärmeverluste entstehen.

Die im Grundwasser befindliche Energie wird in einem thermodynamischen Prozess mittels der Wärmepumpentechnologie in Heizenergie umgewandelt und ermöglicht so ein umweltschonendes Heizsystem. Die zentral erschlossene Grundwasserwärmequelle dient als Energielieferant.

Im Vergleich zu einer Luftwärmepumpe, die im Winter Außentemperaturen von -5°C und niedriger, physikalisch bedingt, weniger effizient arbeitet, ist die Wärmebereitstellung mit dem System kalte Nahwärme-Wärmepumpe deutlich ökologischer und ökonomischer.

So lassen sich aus einer 1kWh Strom 5 – 6 kWh Wärmeenergie erzeugen, bei Luftwärmepumpen hingegen liegt das Verhältnis 1kWh Strom zu 4 – 5 kWh Wärmeenergie. Zudem benötigen Luftwärmepumpen bei sehr tiefen Außentemperaturen oftmals eine zusätzlich verbaute, direkte Stromheizung.

Mit dem System der kalten Nahwärme ergeben sich somit ca. 20% geringere Betriebskosten und die CO2– Emissionen werden um 36% reduziert.

Nutzung von Eigenstromerzeugung

Um die kostenlose Umweltwärme nutzbar zu machen, benötigen Wärmepumpen lediglich einen kleinen Anteil Strom. Dieser kann entweder über das öffentliche Stromnetz bezogen oder über eine eigene PV-Anlage selbst erzeugt werden.

Durch selbst erzeugten Sonnenstrom wird das System noch ökologischer, da die Sonne die Energie zur Stromerzeugung kostenlos jeden Tag zur Verfügung stellt und die Wärmeerzeugung umweltfreundlicher und zusätzlich noch günstiger macht. Da die Wärmepumpe mit Strom und dadurch ohne jegliche Verbrennungsprozesse betrieben wird, entstehen vor Ort keine Emissionen in Form von schädlichen Gasen oder Feinstaub.

Klimabilanz wird kontinuierlich verbessert

Aufgrund des in Deutschland sehr starken Ausbaus der Erneuerbaren Energie (z.B. Solar, Wind, Biomasse) im Stromsektor, wird auch der Strom, der über das öffentliche Stromnetz bezogen wird, ebenfalls immer grüner (aktuell in der BRD schon über 40% erneuerbare Stromerzeugung).

Hinweis: Im Stromnetz der LEW ist der Anteil an regenerativer Stromerzeugung schon über 80%

Wichtig für die Effizienz der Wärmepumpen im Betrieb ist ein möglichst hohes Temperaturniveau der Wärmequelle und geringe Temperaturen des Heizsystems. Je kleiner der Unterschied ist, desto höher die Effizienz der Wärmepumpe.

Optimales Raumklima durch Kühlung

Aufgrund der immer wärmer werdenden Sommertemperaturen gewinnt das Thema Kühlung im Gebäude immer mehr an Bedeutung. Das System der kalten Nahwärme kann als einziges Heizsystem auch kühlen. Durch passive Kühlung ist es besonders effizient und die überschüssige Wärme kann im kalten Netz gespeichert und später wiederverwendet werden.

Gesetzliche Gebäudeanforderungen

Durch einen niedrigen Primärenergiefaktor (20% Anteil-Strom zu 80% Anteil-Umweltwärme) und als Technologie für Erneuerbare Energie können die Vorgaben des seit 1. November in Kraft getretenen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) mit dem Kalten Nahwärmenetz in Verbindung mit Wärmepumpen problemlos und ohne große zusätzliche Investitionen in Gebäudedämmung (z.B. Dämmung, Verglasung) erreicht werden.

In Kombination mit einer PV-Anlage kann ein KfW 55 oder sogar ein KfW 40 Gebäude relativ leicht erreicht werden.

Lukrative Fördermittel

Das Marktanreizprogram MAP-Förderung wurde zum 1.1.2021 durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ersetzt.

  Wohngebäude
Effizienzhausstandard Bis 30.06.2021 (KfW) Ab 01.07.2021 (BEG)
55 15% von max.

120.000 € / WE

15% von max.

120.000 € / WE

55 EE und/ oder NH 17,5% von max.

150.000 € / WE

40 20% von max.

120.000 € / WE

20% von max.

120.000 € / WE

40 EE und/ oder NH 22,5% von max.

150.000 € / WE

40 Plus 25% von max.

120.000 € / WE

25% von max.

150.000 € / WE

Damit gilt im Neubau bis zum Inkrafttreten der BEG-Effizienzhäuser am 1. Juli 2021 die Förderung über zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse in den KfW-Programmen 153 „Effizient Bauen“ (Wohngebäude). In diesem Programm und als Teil von Effizienzhäusern werden auch heute schon Wärmepumpen gefördert.

Die Konditionen in diesem Kreditprogramm wurden 2020 bereits verbessert. Die Tilgungszuschüsse liegen dort aktuell bei:

  • 15% für ein Effizienzhaus (EFH) 55
  • 20% für ein EFH 40
  • 25% für ein EFH 40plus.

Die Prozentsätze beziehen sich auf förderfähige Kosten von max. 120.000 € pro Wohneinheit. Mit der neuen BEG-Effizienzhausförderung werden die KfW-Effizienzhäuser sowohl im Neubau als auch in der Sanierung ersetzt. Dabei wird es künftig eine Wahlmöglichkeit zwischen zinsgünstigem Kredit inkl. Tilgungszuschuss sowie einer neuen Anteilsförderung geben.

Die neuen Förderrichtlinien sehen grundsätzlich weiterhin die klassischen Effizienzhausstufen vor. Im Neubau wird es weiterhin die EFH-55, EFH-40 und EFH-40 plus geben. Darüber hinaus werden zwei weitere Differenzierungen eingeführt.

Eine neue erneuerbare Energie (EE)-Klasse, wenn der Wärme-/Kältebedarf zu mindestens 55% aus erneuerbaren Energien gedeckt wird und eine NH-Klassifizierung, wenn dem Gebäude ein Nachhaltigkeitszertifikat ausgestellt wird.

Für den Bauherrn im Baugebiet Unterfeld bedeuten diese neuen, ab dem 01.07.2021 geltenden Regelungen eine Erhöhung der förderfähigen Kosten und somit der Fördersätze.

Dies bedeutet bei einer Verbesserung vom KFW 55 Standard auf einen KFW 55 EE-Standard (Nutzung der kalten Nahwärme mit Wärmepumpe) eine Erhöhung der Fördermittel um 8.250 € je Wohneinheit.

Ausblick auf Energiekosten

Der Umstieg von fossilen Kraft- und Brennstoffen hin zu erneuerbaren Technologien ist ein Ziel, das die Bundesregierung mit einem Preis für CO2 verfolgt.

Die sogenannte CO2-Steuer verteuert Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas dabei so, dass sich die Kosten in Zukunft stärker am tatsächlichen CO2-Gehalt ausrichten. Sie soll die Bevölkerung zu einem bewussteren Umgang mit fossilen Energieträgern bewegen und Anreize schaffen, um auf moderne und klimafreundliche Technologien (Umweltheizungen) mit regenerativen Energieträgern umzurüsten.

Mit dem Klimapaket hat die Bundesregierung beschlossen, wie sich die CO2-Preise in Zukunft verändern. So kostet eine Tonne des klimaschädlichen Gases im Jahr 2021 25 Euro und steigt dann in den folgenden Jahren schrittweise auf 55 Euro pro Tonne 2025. Mit einer weiteren Verteuerung der fossilen Brennstoffe ist zu rechnen.

Neben dem CO2-Preis wird es in Zukunft auch Vergünstigungen geben. Konkret hat die Bundesregierung eine Senkung der Stromkosten entlang des Pfades der CO2-Bepreisung beschlossen. Das heißt: Ab 2021 sinkt die EEG-Umlage was zu einer Entlastung der Stromkosten führt.

Der Stadtrat der Stadt Höchstädt a.d.Donau sieht in der Heizungstechnologie „Kalte Nahwärme“ einen wichtigen Schritt zu einer gelungenen Energiewende. Deshalb wurde in der Sitzung vom 22. Februar 2021 sowohl die Benutzungssatzung als auch die Gebührensatzung für den Geltungsbereich des Baugebietes „Unterfeld“ beschlossen.

Neben attraktiven staatlichen Fördermöglichkeiten erhalten Erwerber im Baugebiet „Unterfeld“, die vor März 2021 einen Bauplatz von der Stadt Höchstädt a.d.Donau gekauft haben und an das Kalte-Nahwärme-System anschließen, zusätzlich einen einmaligen städtischen Investitionszuschuss in Höhe von 2.500 Euro. Nähere Auskünfte hierzu erteilt Ihnen die Kämmerei der Stadt Höchstädt a.d.Donau.

Außerdem steht das Bauamt allen interessierten Bauherren, Architekten und Unternehmen für Rückfragen zur „Kalten Nahwärme“ jederzeit gerne zur Verfügung.

Erster Bürgermeister Gerrit Maneth freut sich, dass die Stadt Höchstädt a.d.Donau bezüglich der Realisierung des hocheffizienten Heizsystems „Kalte Nahwärme“ in Sachen Klimaschutz und Umwelt als innovativer Vorreiter mit gutem Beispiel in der Region vorangeht.

„Es zeigt sich, dass der Stadtrat mit seiner Entscheidung für ein nachhaltiges und klimafreundliches „Kalte Nahwärmenetz“ völlig richtig lag.“, so Bürgermeister Gerrit Maneth.

Rathaus Blindheim (Foto: STUDIO-E. GmbH; Fotograf Florian Imberger)
Rathaus Blindheim (Foto: STUDIO-E. GmbH; Fotograf Florian Imberger)
QR-Code Anleitung Registrierung bei
BayernFunk
QR-Code Anleitung Registrierung bei BayernFunk
Gemeinde-App: BayernFunk für Blindheim

In den vergangenen Monaten hat die Kommunikation mit anderen Bürgerinnen und Bürgern in den Ortsteilen, aber auch ortsübergreifend stark nachgelassen. Dadurch, dass kaum Veranstaltungen und keine Feste stattfinden konnten, war und ist es schwierig mit Mitbürgern ins Gespräch zu kommen. Auch bereits vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unsere Gesellschaft kam eine mögliche Bürger-App immer wieder ins Gespräch. Besonders vor der Kommunalwahl war es bereits Thema.

Ab sofort ist unsere Gemeinde beim BayernFunk mit dabei! Die BayernFunk-App schafft viele Funktionen: So gibt es neben den News aus der Gemeinde oder amtlichen Meldungen aus der Verwaltung auch einen Biete-Suche-Dialog, Gruppenunterhaltungen und einen digitalen Veranstaltungskalender, in dem Vereine zu ihren Veranstaltungen zusätzlich einladen können. Mit der App soll auch die Kommunikation innerhalb der Gemeindebevölkerung mit der Funktion „Ratsch“ gefördert werden. Hier kann man zu Themen z.B. rund ums Garteln Meinungen einho-len oder mit einem Foto z.B. auf unsachgemäße Müllentsorgung aufmerksam machen.

Die App ist ein Projekt des Fraunhofer IESE und durch das Engagement der Versicherungskammer Bayern und des Roten Kreuzes, sowohl für die Gemeinde wie auch für alle Nutzer kostenfrei. Mit Hilfe der App auf den Smartphones und Tablets erreichen Neuigkeiten und Meldungen auch zu Katastrophenfällen oder Veranstaltungsänderungen schnell viele Gemeindebürger. Es ersetzt natürlich nicht das Mitteilungsblatt der Gemeinde, aber kann doch zu einer breiteren Kommunikation untereinander beitragen. Vereinsvertreter können sich zudem bei unserem Di-gitalreferenten Martin Mayer melden und einen Reporter-Zugang beantragen. Dadurch kön-nen Vereine Veranstaltungen und Meldungen erstellen.

Wie bekomme ich die App auf mein Smartphone/Tablet?
Mit Hilfe der QR-Codes im Schaubild ist die App sowohl für iOS wie auch für Android-Smartphones downloadbar. Diese müssen nur mit der Kamera gescannt werden. Alternativ kann in den App-Stores (Playstore oder iStore) nach „BayernFunk“ gesucht werden.

Was muss ich bei der Installation beachten?
Bei der Erstinstallation muss auf „Registrieren“ geklickt werden. Dadurch wird ein Benutzerkonto erstellt. Danach kann mit Eingabe des Namens der Zugang zum BayernFunk gelegt werden. In der App wird der Name dann mit Vorname und dem ersten Buchstaben des Nachnamens an-gezeigt, z.B. Max Mustermann wird angezeigt mit Max M.. Nach dem Namen ist die Gemeinde Blindheim auszuwählen beim Landkreis Dillingen a.d. Donau, VG Höchstädt, Gemeinde Blindheim.

Gibt es online eine Anleitung für die Nutzung?

Im Youtube-Kanal der „Digitalen Dörfer“ können Anleitungen zur Nutzung eingesehen werden. Mit Hilfe des QR-Codes ist diese leicht zu finden. Alternativ können in der Youtube-Suchleiste die Begriffe „Digitale Dörfer“ oder „BayernFunk“ eingegeben werden.

QR-Code Anleitung Registrierung bei
BayernFunk

Für Fragen und Hilfestellung:
Martin Mayer, Gemeinderatsmitglied und Digitalreferent der Gemeinde Blindheim, E-Mail: may_mar@web.de

Weitere Informationen zu BayernFunk erhalten Sie auch über die Internetseite https://www.bayern.digitale-doerfer.de/ oder die Infobroschüre zum Download (PDF):

Click & collect Höchstädt (Foto: Sudio-E., Erika Langone)
Click & collect Höchstädt (Foto: Sudio-E., Erika Langone)
Click & Collect in Höchstädt

Unterstützen Sie mit uns den lokalen Handel hier in Höchstädt auch in diesen schwierigen Zeiten!

Seit Montag, den 11.01.2021, ist Click & Collect in Bayern wieder erlaubt.
Daher – shoppen Sie mit Abstand:

Rufen Sie an, schauen Sie auf der Webseite oder gehen Sie vorbei und fotografieren Sie Ihre gewünschte Ware im Schaufenster und dann vereinbaren Sie ganz einfach mit dem lokalen Einzelhändler einen Termin zur Abholung.

Folgende Geschäfte in Höchstädt sind dabei:

  • Allianz Generalvertretung – Frank Wilfling e.K.
    Pfaffenmühle 11, Tel. 09074 5745, E-Mail agentur.wilfling@allianz.de, Internet: www.allianz-wilfling.de
    Abholung Mofaschilder ab 01.03.2021
  • Deckenbach Klaus, Kunsthandwerk
    An der Leithe 8, Tel. 09074 958283, E-Mail info@der-abenteurer.com, Internet: www.der-abenteurer.com
    Kunsthandwerklich hergestellte Schreibgeräte und Geschenke aus Holz
  • Honig-Schweier
    Bahnhofstraße 10, Tel.: 09074 95850, E-Mail info@honig-schweier.de;
    Honig, Imkereierzeugnisse, Met, Pflegeprodukte mit Honig, Kerzenrohlinge, bunte Wachsplatten, Kerzenverziermaterial, FC Bayern Fanartikel,
  • Harfich Uhren, Optik und Schmuck
    Herzog-Philipp-Ludwig-Straße 3, 89420 Höchstädt, Tel.: 09074 4839, E-Mail harfich@t-online.de
  • Konle Laufgut
    Bachgasse 8, 89420 Höchstädt, Tel.: 09074 1233, E-Mail info@laufgut-konle.de, Internet: www.laufgut-konle.de
  • Malermeister Hans Lohberger
    Oberer Weberberg 11, 89420 Höchstädt, Tel.: 09074 9569456, E-Mail info@lohberger.de
  • Stadtbücherei Höchstädt
    Auch die Ausleihe von der Stadtbücherei Höchstädt ist endlich wieder möglich. Tel.: 09074 5517 (auch auf AB), E-Mail buecherei@hoechstaedt.de
  • Buchbinderei Steckeler
    Kornelia und Franz Steckeler, Friedrich-von-Teck-Str. 5, 89420 Höchstädt, Tel.: 09074 4020, E-Mail buchbinderei_steckeler@web.de
  • Schreibwaren & Bücher Roch
    Marktplatz 6, 89420 Höchstädt, Tel.: 09074 1212, E-Mail schreibwaren-roch@t-online.de
  • Uhren & Schmuck Theo Pollak
    Friedrich-von-Teck-Str. 1, Telefon 09074 4001, E-Mail pollak@t-online.de

Das sagt der Gesetzgeber dazu: Abholung von bestellter Ware ist in Bayern wieder erlaubt.

„Weiter soll es dem Einzelhandel unter strikter Wahrung von Schutz- und Hygienekonzepten (insbesondere gestaffelte Zeitfenster zur Abholung) sowie umfassender Verwendung von FFP2-Masken möglich sein, sogenannte click-and-collect oder call-and-collect Leistungen – d.h. die Abholung online oder telefonisch bestellter Ware – anzubieten“