Kategorie Aktuelles

(Bild: Pixabay)
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Ferienprogramm 2019
Wir suchen Sie – Wir suchen Dich – Wir suchen Euch

Ehrenamtliche für die Gestaltung des Ferienprogrammes 2019 gesucht

Auch wenn es bis zu den Sommerferien noch eine Weile hin ist, die Planungen für das Ferienprogramm 2019 laufen bereits auf Hochtouren.

Wir sind auf der Suche nach neuen Angeboten und Aktionen, nach Menschen, die besondere Talente, kreative Ideen oder Hobbies haben, die sie im Rahmen des Höchstädter Ferienprogrammes gerne einbringen möchten. Basteln, Spielen, Backen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ob jung ob alt, Hauptsache, Ihnen/Dir/Euch macht der Umgang mit Kindern viel Freude.

Sie fühlen sich, Du fühlst Dich, Ihr fühlt Euch angesprochen?

Dann melde Sie sich, melde Dich, meldet Euch schnell bei uns im Rathaus.

Ansprechpartnerin:
Frau Patricia Tremmel, 09074 44-28, patricia.tremmel@hoechstaedt.de

Wahlhelfer gesucht (Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt a.d.Donau)
Wahlhelfer gesucht (Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt a.d.Donau)
Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht!

In den Jahren 2019/2020 finden zwei wichtige Wahlen statt. Am 26.05.2019 wird die Europawahl und voraussichtlich am 15.03.2020 die Kommunalwahl durchgeführt.

Zur reibungslosen Durchführung der Wahlen ist die Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt auf engagierte Bürgerinnen und Bürger angewiesen, die in den Wahllokalen mitwirken. Den aktiven Wahlhelfern bietet sich dabei die Möglichkeit, ein Stück Demokratie live zu erleben und einmal „hinter die Kulissen“ von Wahlen zu blicken. Für die Unterstützung erhalten die Wahlhelfer eine kleine Aufwandsentschädigung, das sogenannte Erfrischungsgeld.

Für den Wahltag werden die Wahlhelfer in Schichten eingeteilt. Einteilungswünsche werden soweit möglich berücksichtigt. Ab 18 Uhr finden sich alle Helfer im Wahllokal ein, um die Stimmen auszuwerten. Wie lange die Auszählung dauert, hängt von der Komplexität der jeweiligen Wahl ab. Voraussetzung für die Tätigkeit als Wahlhelfer ist lediglich, dass man selbst zur jeweiligen Wahl als Wähler zugelassen sein muss. 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, zum Gelingen der nächsten Wahlen beizutragen. Bitte melden Sie sich bei der Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt a.d.Donau, Frau Lutmayr, unter Tel. 09074 44-29. Vielen herzlichen Dank!

Neujahrsempfang der Gemeinde Blindheim, von links: Bürgermeister Jürgen Frank, Erwin Mayer, 2. Bürgermeister Helmut Gerstmayer (Foto: v. Weitershausen, DZ)
Neujahrsempfang der Gemeinde Blindheim, von links: Bürgermeister Jürgen Frank, Erwin Mayer, 2. Bürgermeister Helmut Gerstmayer (Foto: v. Weitershausen, DZ)
Neujahrsempfang der Gemeinde Blindheim

Der diesjährige Neujahrsempfang der Gemeinde Blindheim fand am Sonntag 27. Januar 2019 im Unterglauheimer Pfarrheim statt. Begonnen hat er mit dem Gottesdienst um 18:00 Uhr in der Unterglauheimer Pfarrkirche.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Dank und die Anerkennung für die vielfältige ehrenamtliche Arbeit, die vor Ort geleistet wird. Wie Bürgermeister Frank betonte, hängt ein großer Teil des gemeindlichen Lebens am Ehrenamt. Ohne die vielen Frauen und Männer, die sich in ihrer Freizeit für andere oder die Gemeinschaft einsetzen, würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren und wäre unsere Lebensqualität nicht so hoch.

Anschließend machte Erwin Mayer mit den Gästen im Pfarrheim einen Spaziergang in Bildern durch die Natur und die Dörfer im Umkreis von Blindheim. Die schönen Bilder machten auf beeindruckende Art und Weise deutlich, auch bei uns ist es schön, man muss nicht immer in die Ferne schweifen. Für seine Bilderschau erhielt er von den rund 80 Anwesenden viel Applaus und von Seiten der Gemeinde als Dankeschön einen kleinen Geschenkkorb.

Musikalisch umrahmt und begleitet wurde die Veranstaltung von einem Bläserquintett des Musikvereins Donauklang. Für die toll dargebotenen Stücke gab es viel Beifall.

Untersuchung des Staatlichen Bauamts Krumbach zum Thema Barrierefreiheit
Untersuchung des Staatlichen Bauamts Krumbach zum Thema Barrierefreiheit
Barrierefreiheit für Schlossumfeld

Für die barrierefreie Modellkommune Höchstädt waren und sind barrierefreie Parkmöglichkeiten im Zentrum und barrierefreie Zugänge zu öffentlichen Einrichtungen und Gebäuden des täglichen Bedarfs große Herausforderungen. Diese Vorgabe wird nun mit der staatlichen Baumaßnahme Bewertungsstelle Höchstädt in vorbildlicher Weise umgesetzt, so Stimmkreisabgeordneter Georg Winter. Sein Dank gilt an dieser Stelle den dafür verantwortlichen Mitarbeitern am Staatlichen Bauamt Krumbach, die sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt haben, wie das mehrfache Anliegen, kurze Wegeverbindungen zwischen den öffentlichen Einrichtungen und zugleich rollstuhlgerechte Zugänge zu schaffen, erreicht werden kann.

Das Staatliche Bauamt hat dazu dankenswerterweise die beiliegende Skizze für den Bereich des ehemaligen Krankenhausareals und das Schloss Höchstädt zur Verfügung gestellt, die Grundlage ihrer eigenen Prüfung war. Die durchgängigen grünen Wege zeigen die rollstuhlgerechten Verbindungen auf und halten die Vorgabe ein, dass die Steigung unter 6% sein muss. Gelb markiert sind die Verkehrsflächen, die über 6% liegen. Rot markiert sind Barrieren, z.B. Treppen. Beides lässt einen rollstuhlgerechten Zugang nicht zu.

Der aktuelle Auftrag, den das Staatliche Bauamt Krumbach vollzieht, beinhaltet die gesamten Außenanlagen für die Bewertungsstelle mit den zahlreichen Stellplätzen, die Wegeverbindung zwischen öffentlichen Gebäuden und die Gestaltung des ehemaligen Weinbergs einschließlich des Verbindungsstegs. Die Genehmigung aus München war mit der Maßgabe verbunden, dass der schon vor einigen Jahren vorgegebene Kostenrahmen trotz des zwischenzeitlich konjunkturell starken Preisanstieges, eingehalten werden muss. Ein weiteres Ziel, so Abgeordneter Georg Winter, war, dass es künftig zwischen den öffentlichen Gebäuden in diesem Bereich durchgängige, kurzläufige Verbindungen gibt. Das war nur möglich geworden, weil die Stadt Höchstädt mit einem Grundstückstausch dafür die Basis geschaffen hat. Die Maßnahmen wurden mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt. Die Forderung des Denkmalschutzes nach Ablesbarkeit des Stadtmauerverlaufs wurde berücksichtigt.

Wie vom Modellprojekt gewünscht, können die Parkplätze von den Schlossbesuchern für Veranstaltungen am Abend und während der Wochenenden durch die neue kurzläufige Verbindung über den Steg erreicht werden.

Das Landkreisinternat mit 24 Übernachtungsplätzen erhält ebenfalls eine günstige Wegeverbindung zu den Seminarräumen im Südtrakt des Schlosses. Alle öffentlichen Einrichtungen – das Schloss, die Bewertungsstelle, das Landkreisinternat und das Schlossinformationsgebäude – sind damit von der Ortsmitte einschließlich der dort befindlichen Bushaltestellen frei erreichbar.

Der Vorschlag, nur das Schloss mit einem eigenen Weg durch den Schlossgarten barrierefrei zu erschließen, hätte folgende Nachteile: Mit dem Bau eines Rundweges würde ein erheblicher Eingriff in das grüne Ambiente des Schlossgartens notwendig. Die Kosten dafür wären ebenfalls beachtlich. Es gäbe keine Verbindung zwischen Schloss und dem neuen großen Parkplatz. Ebenso wäre keine günstige Wegeverbindung zwischen Landkreisinternat zu den Seminarräumen möglich. Die Chance, die staatlichen Gebäude und Flächen zu einem geschlossenen und ansprechenden Ensemble zusammenzubringen, würde damit verhindert.

Ehrenamts- und Sportlerempfang Höchstädt 2019 (Bild: Horst von Weitershausen, DZ)
Ehrenamts- und Sportlerempfang Höchstädt 2019 (Bild: Horst von Weitershausen, DZ)
Ehrenamts- und Sportlerehrung der Stadt Höchstädt

Den Ehrenamts-und Sportlerempfang im Schlosskeller von Schloss Höchstädt eröffnete Vereinsreferentin im Stadtrat, Eva Graf-Friedel. Sie zeigte sich erfreut über die Vielzahl der zu Ehrenden. Sie betonte, dass es der Stadt Höchstädt ein großes Anliegen ist, das langjährige Engagement von Menschen im Ehrenamt genauso zu würdigen, wie die herausragenden sportlichen Leistungen, mit den die Sportler/innen unsere Heimatstat nach außen vertreten.

Geehrt wurden (nach der Reihenfolge der Anmeldungen):

SSV Höchstädt, Abteilung Fußball

Sabrina Mayerle: Sie war von 2009 bis 2018 Mannschaftsbetreuerin der ersten Mannschaft, gute Seele des Teams, Organisation von Teamveranstaltungen, Feiern uvm.

Johann Mayerle und Hannes Ziegler wirken seit einem halben Jahrhundert für ihre Höchstädter Fußballer, sie sind in vielen Funktionen nach ihrer aktiven Zeit tätig, u.a. Abteilungsleiter, Jugendleiter, sportliche Leiter, 2. Vorsitzender, seit 2017 trainieren sie die F-Junioren, da kein Trainer zu verpflichten war.

SSV Höchstädt, Abteilung Stockschützen

Rudi Karg, Daniel Manz, Rudi Manz, Jochen Schaller
Sie schafften nach 14 Jahren den lang ersehnten Aufstieg in die Landesliga und das erstmals wieder nach 59 Jahren und am Sonntag der Ehrung holten sie sich den Bezirksmeistertitel

Reitclub Prinz Eugen

Daniela Eder
Aktive Dressurreiterin mit vielen Erfolgen im Jahr 2018 bis Klasse M, was eine besondere Leistung war

SSV Höchstädt, Abteilung Gewichtheben

Elisabeth Zidek, Dominik Kerimov
Die beiden Jugendlichen gewannen schwäbische und bayerische Titelkämpfe 2018 sowie andere hochrangige Wettkämpfe

SSV Höchstädt, Gesamtverein

Rita Maneth, Werner Schmid, Traudl Wagner, Luise Ziegler
Langjährige Aktivitäten beim Stadtfest, Brunnenfest, bei SSV Veranstaltungen sowie großartiges Engagement für den Inklusionssport

Katholische Kirchenstiftung

Wolfgang Eder, Konrad Kapfer, Hans Keis, Eugen Konrad, Franz Lämmermaier, George Olamide, Manfred Rettinger, Erwin Rieder
Herr Wolfgang Eder war 12 Jahre Kirchenpfleger, er und die Geehrten waren maßgeblich beteiligt am Kiga- und Mehrzweckbau und beim Aufbau im Kindergartengarten

SSV Höchstädt, Abteilung Tanzsport

Thomas Breunig
Langjähriger Co-Trainer Boogie Woogie, ein Mann für alle Fälle, immer bereit, sich für den Verein „The Teddys“ zu engagieren

FDP Ortsverband und Evangelische Kirchengemeinde

Helmut Kaiser
42 Jahre FDP-Mitglied, 30 Jahre Kassier, 10 Jahre Kassier im Kreisverband, 15 Jahre Kassier im Gemeindeverein

Evangelische Kirchengemeinde

Barbara Obermeyer, Jasmin Köhler
Beide sind seit 2011 zuständig für die Kindergottesdienste der Evang. Kirchengemeinde: Leitung, Planung, Durchführung, Feiern der Kindergottesdienste (12x im Jahr); zuverlässig, kreativ, motiviert und vor allem mit Herz

Evangelische Kirchengemeinde und FDP Ortsverband

Erich Markmann
15 Jahre Protokollführer beim Evang. Luth. Gemeindeverein, Erstellung der Presseberichte, Mitarbeiter der Höchstädt Tafel, 30 Jahre FDP Mitglied

 

Bürgermeister Gerrit Maneth zitierte in seinem Schlusswort Altbundeskanzler Helmut Kohl: „Ohne die vielen Frauen und Männer, die in Deutschland ein Ehrenamt ausüben, wäre unser Land um vieles ärmer und unser Gemeinwesen so nicht denkbar“. Das Stadtoberhaupt hob hervor, dass ihm die Würdigung von Bürgern wichtig ist. Er möchte die sportlichen Erfolge genauso zeigen wie die ehrenamtliche Arbeit Vieler für das Gemeinwesen in unserer Stadt.

Auf dem Bild von links: Markus Sand, Telekom, Bürgermeister Gerrit Maneth, Achim Oelkuch, Geschäftsstellenleiter, Holger Betz, Telekom (Foto: Stadt Höchstädt)
Auf dem Bild von links: Markus Sand, Telekom, Bürgermeister Gerrit Maneth, Achim Oelkuch, Geschäftsstellenleiter, Holger Betz, Telekom (Foto: Stadt Höchstädt)
Jetzt schnelles Internet für Höchstädt an der Donau

Rund 1.300 Haushalte profitieren vom Glasfaser-Ausbau; Bandbreiten bis zu 250 MBit/s

Mehr Tempo bei der Telekom buchen

Rund 1.300 Haushalte in Höchstädt an der Donau können ab sofort schneller im Internet surfen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Die Telekom hat dafür mehrere Kilometer Glasfaser verlegt und Verteiler neu aufgestellt oder mit moderner Technik aufgerüstet.

„Für den Aufbruch in die digitale Zukunft brauchen wir eine leistungsfähige Breitbandversorgung. Einkaufen, Bankgeschäfte oder Urlaub buchen– heute funktioniert all das per Internet. Die schnellen Internetanschlüsse der Telekom sorgen dafür, dass Städte wie Höchstädt an der Donau für alle Bürger und Bürgerinnen weiter an Lebensqualität gewinnen“, sagt Gerrit Maneth, Bürgermeister von Höchstädt an der Donau.

Der Weg zum neuen Anschluss

Wichtig: Für bereits bestehende Anschlüsse erfolgt keine automatische Anpassung der Geschwindigkeit. Die Kunden müssen aktiv werden. Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Telekom Shop, beim teilnehmenden Fachhandel, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren: Telekom Shop Dillingen a.d. Donau, Kapuzinerstr. 10, 89407 Dillingen; H & M electronics GbR, Telekom Partnershop, Vorstadtstr. 6, 89407 Dillingen; Expert Schwarz, Johannes-Scheiffele-Straße 15, 89407 Dillingen; www.telekom.de/schneller

Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)

Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)

Kleine und mittlere Unternehmen 0800 330 1300 (kostenfrei)

Mitarbeiter der Telekom stehen vor Ort zur Beratung zur Verfügung. Diese werden die Kunden zu Hause besuchen. Die Kundenberater sind an der Bekleidung der Deutschen Telekom zu erkennen und weisen sich mit einem Lichtbildausweis und einem Autorisierungsschreiben der Telekom aus.

Gewinner Günther Stempfle (Mitte) zusammen mit Bürgermeister Gerrit Maneth und Manuela Lutmayr (Foto: Stadt Höchstädt)
Gewinner Günther Stempfle (Mitte) zusammen mit Bürgermeister Gerrit Maneth und Manuela Lutmayr (Foto: Stadt Höchstädt)
Günther Stempfle gewinnt Wettbewerb

Herzlichen Glückwunsch dem Gewinner des Namenswettbewerbs!

Aus den zahlreich eingegangenen Namensvorschlägen für den ausgeschriebenen Ideenwettbewerb „Kleine Auwaldrunde Höchstädt braucht einen Namen“ hatte sich die Jury für einen Vorschlag entschieden. Die geplante Rundschleife in Höchstädt, die eine Verbindung zwischen dem Auwald und dem Schloss Höchstädt darstellen wird, soll „Herzogin-Anna-Rundweg“ mit dem Untertitel „Schloss und Auwald erleben“ heißen.

Bürgermeister Gerrit Maneth dankte dem Gewinner des Namenswettbewerbs, Herrn Günther Stempfle, nochmals persönlich für seine Teilnahme und überreichte ihm einen Gutschein für Konzerttickets im Schloss Höchstädt.

Stadtratssitzung 14.01.2019 (Bild: Simone Bronnhuber, DZ)
Stadtratssitzung 14.01.2019 (Bild: Simone Bronnhuber, DZ)
Wichtige Weichenstellung für zukünftige Wasserversorgung und B16 Nordumfahrung

Der Höchstädter Stadtrat stand in seiner Sitzung am 14.01.2019 vor einer sehr wichtigen und wegweisenden Entscheidung für die Zukunft unserer Heimatstadt. In der Sitzung wurde über die künftige Wasserversorgung entschieden und somit auch über die Trassenvariante der B16 Ortsumfahrung, mit der die Regierung von Schwaben nun in ein Planfeststellungsverfahren gehen wird.

Da die Abhängigkeiten und Risiken sehr komplex sind, stellte diese Bürgermeister Gerrit Maneth zu Beginn für alle Anwesenden nochmals ausführlich dar.

Um allen Stadtratsmitgliedern eine optimale Vorbereitung und einen Einblick in Fachinformationen zu ermöglichen, traf sich das Gremium am Freitag, 11.01. in unserem Wasserwerk, wo Stadtbaumeister Thomas Wanner sowie die Wasserwerkmitarbeiter Stefan Reichardt und Alfred Weißenburger die künftig erforderlichen Sanierungsmaßnahmen vor Ort erläuterten.

Ferner war am Samstag, 12.01. eine ganztägige Klausur im Schloss Höchstädt angesetzt, in der alle Fakten, aber auch die jeweiligen Risiken und Abhängigkeiten zwischen der Entscheidung über die Wasserversorgung und dem Bau der B16 Nord WSG aufgezeigt wurden und ausgiebig diskutiert werden konnten.

An der Klausur nahmen als Referenten Fr. Medizinaloberrätin Frenzel-Dorschner sowie den Hygienekontrolleuren Hr. Albrecht und Hr. Graf vom Landratsamt für die Belange des Gesundheitsamtes; Hr. Behringer, Werkleiter der Donau-Stadtwerke Dillingen-Lauingen, Baurätin Fr. Hasubek sowie Sachgebietsleiter Hr. Pfeifer vom Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, Hr. Lautner, Werkleiter der Bayerischen Rieswasserversorgung, Regierungsdirektorin Fr. Marx vom Landratsamt für die Themen rund um das Wasserrecht, Baudirektor Hr. Weirather von der Regierung von Schwaben zu den Themen Straßenrecht und Straßenbau teil, bei denen sich Bürgermeister Gerrit Maneth für ihre fundierten Ausführungen sowie die offene und fachliche Beantwortung der gestellten Fragen bedankte. Sein Dank galt auch den teilnehmenden Stadträten für die gezielten Fragestellungen und konstruktiven Beiträge.

Ziel der Klausur war es, den Stadtratsmitgliedern die Möglichkeit einer umfassenden Information zu geben, um sich bis zur Stadtratssitzung für die ihrer Meinung nach beste Lösung für die Zukunft unserer Stadt entscheiden zu können.

Dem Stadtoberhaupt war es sehr wichtig, zu verdeutlichen, dass für ihn an vorderster Stelle die Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger, optimale Bedingen für Einzelhandel, Gewerbe und Industrie sowie eine weitere positive Entwicklung unserer Heimatstadt stehen und am Herzen liegen. Das zentrale Thema für Höchstädt für diese und die nächsten Generationen ist in seinen Augen die dringend notwendige Verkehrsentlastung.

Bei einer weiteren Wasserversorgung der Kernstadt und Sonderheim durch die beiden eigenen Brunnen wäre die Stadt auch in Zukunft für die Risikofaktoren wie Sicherheit, Personalbeschaffung von Fachkräften, Gewährleistung der Wasserqualität und Umsetzung von neuen Gesetzesvorgaben und strengeren Auflagen voll verantwortlich. Und das für die nächsten 20 Jahre.

Die Stadt Höchstädt betreibt seit Jahren ein partnerschaftliches Geschäftsverhältnis mit der Bayer. Rieswasserversorgung, die bereits unsere Stadtteile Deisenhofen, Oberglauheim und Schwennenbach mit Wasser beliefern. Die Rieswasserversorgung kann mit ihren hervorragend geschulten Fachkräften und der vorhandenen zukunftsorientierten Technik die große Verantwortung im Bereich der Wassergewinnung übernehmen.

Im Falle einer Auflösung des städtischen Wasserschutzgebietes sieht der Bürgermeister zudem weitere städtebauliche Entwicklungs- und Erweiterungsmöglichkeiten im Bereich Wohn-, Misch-, Gewerbe und Industriegebieten.

Auch wurden die Ergebnisse, der 2017 durchgeführten Verkehrsprognose für 2030, für ausgewählte Straßen erläutert.

Nach umfangreichen, aber sehr konstruktiven Wortbeiträgen und Meinungsäußerungen der Stadträte stimmte das Gremium mit 12:9 dafür, das Trinkwasser für die Kernstadt Höchstädt einschließlich des Stadtteiles Sonderheim zukünftig von der Bayerischen Rieswasserversorgung zu beziehen.

Bürgermeister Gerrit Maneth wurde beauftragt, einen entsprechenden Vertrag mit dem Zweckverband „Bayerische Rieswasserversorgung“ zeitnah auszuarbeiten und dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorzustellen. Ferner soll das Stadtoberhaupt mit den verantwortlichen Behörden Gespräche führen, um eine bestmögliche Weiterentwicklung für Höchstädt und die Stadtteile sicherzustellen.

Abschließend dankte das Stadtoberhaupt allen Stadträten für ihr Engagement zur weiteren positiven Entwicklung unserer Stadt und allen Bürgerinnen und Bürgern für das zahlreiche Interesse.

(Bild: Pixabay_Merio)
(Bild: Pixabay_Merio)
Erlass einer neuen „Plakatierungsverordnung"

Anbringen von Anschlägen und Plakaten der Stadt Höchstädt a.d.Donau (Plakatierungsverordnung)

Die derzeit gültige „Verordnung über das Anbringen von Anschlägen und Plakaten der Stadt Höchstädt a.d.Donau (Plakatierungsverordnung)“ führt beim Vollzug immer wieder zu Unklarheiten bzw. Streitereien (insbesondere bei der Wahlwerbung). Aus diesem Grund sollte die Verordnung entsprechend überarbeitet und neu erlassen werden.

Der Hauptverwaltungs- und Grundstücksausschuss hat sich in seiner Sitzung vom 19. November 2018 mit dieser Thematik befasst und die Verwaltung beauftragt, die derzeit gültige Verordnung zu überarbeiten und anschließend diesen Entwurf dem zuständigen Stadtrat zur Entscheidung vorzulegen.

Dabei sollen folgende Eckpunkte berücksichtigt werden:

  • Grundsätzlich soll die Anbringung von Plakaten auf privatem Grund zulässig sein. Dabei sind aber die baurechtlichen Vorschriften (z.B. Art 57 Abs. 1 Nr. 12 Buchstabe a BayBO) zu beachten.
  • Bei Wahlen soll die bestehende Sonderregelung bestehen bleiben (u.a. Anbringung von Anschlagtafeln durch die Stadt (sofern gewünscht, auch in den Stadtteilen) sowie außerhalb der Anschlagtafeln ein generelles Verbot von Wahlwerbung auf öffentlichen und privaten Flächen).
  • Bei Veranstaltungen soll Werbung in Schaufenstern bzw. in festen Schaukästen zulässig sein. Auch hier sind die baurechtlichen Vorschriften (z.B. Art 57 Abs. 1 Nr. 12 Buchstabe a BayBO) zu beachten.

Bürgermeister Gerrit Maneth stellt die überarbeitete „Verordnung über das Anbringen von Anschlägen und Plakaten (Plakatierungsverordnung)“ detailliert dem Stadtrat vor. Stadträtin Graf-Friedel beantragt einen Passus in die Verordnung aufzunehmen, dass auch auf ortsfesten Anlagen der Wirtschaftswerbung (Werbeanlagen) im Sinne von Art. 2 Abs. 1 Satz 2 der Bayerischen Bauordnung (BayBO) nichtwirtschaftliche Werbung (z.B. kulturelle, politische Werbung) zulässig ist.

Der Stadtrat beschließt die neue „Verordnung über das Anbringen von Anschlägen und Plakaten der Stadt Höchstädt a.d.Donau (Plakatierungsverordnung)“. Die vorgeschlagene Ergänzung von Stadträtin Graf-Friedel ist in die Verordnung einzuarbeiten.

Herzogin-Anna-Rundweg (Bild: Stadt Höchstädt)
Herzogin-Anna-Rundweg (Bild: Stadt Höchstädt)
Ein Name für die neue Wanderrunde ist gefunden!

Zahlreiche Vorschläge für die neue Wanderrunde in Höchstädt standen zur Auswahl

Die geplante lokale Rundschleife, die auf einer Länge von ca. 4 km ein authentisches Auwalderlebnis vermitteln soll und im weiteren Verlauf eine Verbindung zum Schloss Höchstädt darstellt, hat nun einen Namen. Nachdem die Stadt Höchstädt im Mitteilungsblatt dazu aufgerufen hat, sich an der Namensfindung zu beteiligen, sind 30 Namensvorschläge eingegangen. Das zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Höchstädt dieses Projekt doch mit Interesse verfolgen. Allen, die sich daran beteiligt haben, einen tollen Namen für die Wanderrunde zu finden, gilt ein herzliches Dankeschön.

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Eine Jury, die aus Vertretern der Stadt Höchstädt, der Bayerischen Schlösserverwaltung, des Förderkreises Schloss Höchstädt sowie des Tourismusverein Donautal aktiv e.V. bestand, musste sich trotz der vielen guten Ideen für einen Namen entscheiden. Dabei wurde im Vorfeld abgestimmt, dass sich in der neuen Bezeichnung des Wanderweges die Themenschwerpunkte Schloss, Auwald/Natur, Geschichte/Kultur und Erlebnis wiederfinden sollten und nach Möglichkeit der Begriff „Rundweg“ aufgegriffen wird, um nach außen zu verdeutlichen, dass es sich um einen abgeschlossenen Weg handelt, der zum Ausgangspunkt zurückführt. Die Jury ist sich einig, dass der Name „Herzogin-Anna-Rundweg“ mit Untertitel „Schloss und Auwald erleben“ alle im Vorfeld festgelegten Kriterien in einem verbindet. Auch auf Seiten der Stadträte hat dieser Vorschlag großen Anklang gefunden.

Gewinner des Ideenwettbewerbs ist Herr Günther Stempfle, der den Begriff „Herzogin-Anna-Rundweg“ eingereicht hat und als Dankeschön noch ein kleines Präsent erhält.