Kategorie Ausstellung

(Bild: Pixabay)
(Bild: Pixabay)
Wer hat interessante Stöckelschuhe?

Am Freitag, 15. Juni um 19 Uhr eröffnet das Kulturforum der Stadt Höchstädt im Geigerturm in der Geigergasse die Kunstausstellung „AUF DU UND DU MIT DEM SCHARFEN STÖCKELSCHUH“ zusammen mit dem Künstler und ehemaligen Architekten Arno Kohl aus Burgau. Die Ausstellung ist dann noch an den Sonntagen 17. und 24. Juni jeweils von 14 bis 17 Uhr zu besichtigen.

Für diese Bilderausstellung suchen wir originelle, ausgefallene, „scharfe“ Stöckelschuhe, die wir analog dazu in den Vitrinen ausstellen wollen. Falls Sie interessante Stöckelschuhe besitzen und uns diese für die Ausstellung zur Verfügung stellen wollen, können Sie diese im Rathaus der Stadt Höchstädt, 1. Stock, Zimmer 12 abgeben. Gerne können Sie sich telefonisch bei Frau Claudia Kohout, Tel 09074 44-12 informieren. Sie erhalten Ihre Schuhe nach der Ausstellung zurück.

Es würde uns freuen, wenn Sie unsere Ausstellung durch Ihre Stöckelschuhe bereichern!

Künstlerin Margit Grüner zusammen mit der Mosaikfigur von König Ludwig II. (Foto: Margit Grüner)
Künstlerin Margit Grüner zusammen mit der Mosaikfigur von König Ludwig II. (Foto: Margit Grüner)
Ausstellung "Ludwig II. und die Königinnen" in der Schlosskapelle

Der „Kini“ ist schon im Schloss Höchstädt eingezogen.

2012 zeigte Künstlerin Margit Grüner mit überwältigendem Erfolg 35 ihrer einzigartigen Mosaikfiguren im Schloss Höchstädt an der Donau. Dort ist auch das Museum Deutscher Fayencen beheimatet. Ein spannendes Zusammenspiel der ansprechend präsentierten, hochwertigen Exponate des Museums und Margit Grüners prächtigen Figuren.

Jetzt zeigt die in Lauingen/Donau geborene Künstlerin für zwei Monate in Höchstädt ihr neues Projekt und lässt die dortige Schlosskapelle in königlichem Glanze erstrahlen. Margit Grüner stellt König Ludwig II. in den Mittelpunkt. Orientierungshilfe waren weltbekannte Porträts als prunkvolle Erscheinung mit Hermelinmantel. Ironisierend, gleichzeitig charakteristisch und ästhetisch hat sie den Märchenkönig ganz in Mosaik verwirklicht. Bei näherer Betrachtung entdeckt man einige für die Künstlerin typische ironische Anspielungen. Beispielsweise ist der Hermelinmantel aus zahlreichen weißen Scherben zusammengefügt, für die etliche Porzellanschwäne ihr Leben lassen mussten. Das weltweite Interesse an Ludwig II. ist ungebrochen. Sein romantisiertes Leben, der mysteriöse Tod und die Königsschlösser als Erbe regen immer wieder zur künstlerischen Interpretation an. Grüner setzt das Königsklischee in der für sie typischen ART meisterhaft und zeitgemäß um. Der Märchenkönig wird im Zentrum von einigen Damen stehen.

Die Künstlerin arbeitet seit 2016 an neuen Frauenfiguren – dieses Mal allesamt Königinnen typisch bayerischer Produkte. So steht der „Kini“ im Reigen der Hopfen-, Bier-, Spargel- und Kartoffelkönigin, Erdbeer-, Zwiebel-, Wein- und Rosenkönigin und ein paar „fesche bayerische Weibsbilder“ sind auch mit dabei. Mit fantasievoller Leichtigkeit, gekonnter Technik und untrüglichem Gefühl für Form und Farbe setzt Grüner die einzelnen Charaktere vollendet in Szene. Alle Figuren zeichnen sich durch eine hohe ästhetische Anziehungskraft, gepaart mit einem Schuss Ironie, aus.

Die Ausstellung ist von 19. Mai bis 15. Juli 2018 in der Schlosskapelle im Schloss Höchstädt/Donau zu besichtigen. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 18. Mai 2018 um 19 Uhr statt.

Die Kunstwerke können täglich, außer montags (ausgenommen Feiertage) von 9 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt für diese Ausstellung ist frei.

Info: Margit Grüner, Tel 08441 803834

www.scherbenstolz.de, www.schloss-hoechstaedt.de

Fayence
Fayence

Ausstellung "Über den Tellerrand - Museum deutscher Fayencen"

Über den Tellerrand zu schauen lohnt sich! Ein einzigartiges Keramikmuseum erwartet den Besucher, in dem die Welt der Fayence des 17. und 18. Jahrhunderts präsentiert wird. Der Ausstellungsrundgang bietet mit rund 1.000 Exponaten einen lebendigen Überblick  über Geschichte und Technik der Fayence, informiert über Produktionsweise und Produkte der Manufakturen und macht die Bedeutung der Fayence für die Tafel- und Wohnkultur der Zeit anschaulich. Mitmach-Stationen für Groß und Klein, spielerische und sinnliche Elemente und Inszenierungen regen zum Mitdenken und Ausprobieren an.

Was genau ist Fayence eigentlich und wie wird sie hergestellt? Diese Fragen werden rund um einen nachgebauten Brennofen beantwortet. In Deutschland gab es damals rund 80 Fayencemanufakturen, mit denen man zunächst Chinesisches Porzellan nachzuahmen versuchte. Was sie herstellten, fand unterschiedlichste Nutzungen und kann im Laufe des Rundgangs erkundet werden – vom Alltagsgeschirr bis zum kostbaren Prunkstück.

Zahlreiche Exponate sind im Zusammenahng ihrer ursprünglichen Funktion präsentiert, etwa auf einer prachtvoll gedeckten Tafel oder in der Schauküche. Die im 17. Jahrhundert aufkommende Mode des Kaffee- und Teetrinkens wird in einem Kaffeehaus anschaulich erklärt. Diverse Artikel für die aufwändige Morgentoilette feiner Herrschaften illustrieren die Rolle, die Fayencen auch für die Schönheitspflege spielten.

Landschaftsdarstellungen auf restaurierten Wandmalereien sind der ideale Rahmen für eine Beschäftigung mit dem Thema Natur in der Fayence. Duftgefäße beschwören Wohlgerüche herauf, exquisite Blumendarstellungen beeindrucken mit ihren leuchtenden Farben und der feinen Ausführung. Auf Jagdfreunde warten nicht nur lebendige Jagdszenen, sondern auch kuriose Trophäen im Miniaturformat. Naturalistische Nachbildungen von Pflanzen und Tieren sorgen zum Abschluss des Rundgangs für zauberhafte Begegnungen mit diesem keramischen Material – Schmunzeln und Schwelgen ist erlaubt.

Fayence Tischbrunnen

Fayence Tischbrunnen

Schlossverwaltung Neuburg
Außenstelle Höchstädt
Herzogin-Anna-Straße 52
89420 Höchstädt a.d.Donau

Tel.: 09074 9585-700
Fax: 09074 9585-791
Mobil: 0172 8255602
E-Mail: wiedemann-schlosshoechstaedt@gmx.de

April bis September:

Dienstag bis Sonntag 09:00 – 18:00 Uhr
Montags geschlossen (ausgenommen Feiertage)

Oktober bis März:

geschlossen

Ausstellung 1704 (Foto: Stadt Höchstädt)
Ausstellung 1704 (Foto: Stadt Höchstädt)

Ausstellung "1704 - Brennpunkt Europas"

Spannend und eindringlich informiert die Dauerausstellung im Schloss über die Schlacht und ihr politisches Umfeld. Sie zeigt das Ringen der Großmächte um die Vorherrschaft in Europa um 1700, als für einen Moment Bayerns Aufstieg zur Weltmacht nahe war. Funde vom Schlachtfeld vergegenwärtigen die Dimensionen des Gemetzels. Neben dem Schlachtgeschehen stehen die Konventionen der Kriegsführung im 18. Jahrhundert, die Bedeutung von Waffentechnik, Organisation und Versorgung der Armeen. Gefragt wird aber auch nach dem Schicksal der einfachen Soldaten und dem der Bevölkerung in Schwaben und Bayern.

Mit der Ausstellung bietet Schloss Höchstädt den idealen Ausgangspunkt für Exkursionen auf das historische Schlachtfeld.

Schlossverwaltung Neuburg
Außenstelle Höchstädt
Herzogin-Anna-Straße 52
89420 Höchstädt a.d.Donau

Tel.: 09074 9585-700
Fax: 09074 9585-791
Mobil: 0172 8255602
E-Mail: wiedemann-schlosshoechstaedt@gmx.de

April bis September:

Dienstag bis Sonntag 09:00 – 18:00 Uhr
Montags geschlossen (ausgenommen Feiertage)

Oktober bis März:

geschlossen

Führungen für Einzelbesucher immer sonntags 15:00 Uhr

für Gruppen nach Voranmeldung:
Tel.: 09074 9585-712 oder -700
Fax: 09074 9585-791

Museum Schloss Höchstädt (Foto: STUDIO-E. GmbH; Fotograf Florian Imberger)
Museum Schloss Höchstädt (Foto: STUDIO-E. GmbH; Fotograf Florian Imberger)

Museum Schloss Höchstädt

Im Museum finden Sie die zwei Dauerausstellungen „1704 – Brennpunkt Europas“ und „Über den Tellerrand“ sowie ständig wechselnde Themenausstellungen. Ein Besuch lohnt sich.


1704 – Brennpunkt Europas

Spannend und eindringlich informiert die Dauerausstellung im Schloss über die Schlacht und ihr politisches Umfeld. Sie zeigt das Ringen der Großmächte um die Vorherrschaft in Europa um 1700, als für einen Moment Bayerns Aufstieg zur Weltmacht nahe war. Mehr…

 

Über den Tellerrand – Museum deutscher Fayencen

Über den Tellerrand zu schauen lohnt sich! Ein einzigartiges Keramikmuseum erwartet den Besucher, in dem die Welt der Fayence des 17. und 18. Jahrhunderts präsentiert wird. Mehr…

 

Themenausstellungen

Das Kulturforum der Stadt Höchstädt, der Bezirk Schwaben und die Bay. Schlösser- und Seenverwaltung organisieren wechselnde Themenausstellungen im Schloss Höchstädt. Interessiert? Dann werfen Sie einen Blick in unseren Veranstaltungskalender.

Schlossverwaltung Neuburg
Außenstelle Höchstädt
Herzogin-Anna-Straße 52
89420 Höchstädt a.d.Donau

Tel.: 09074 9585-700
Fax: 09074 9585-791

Kastellan Anton Wiedemann
Mobil: 0172 8255602
E-Mail: wiedemann-schlosshoechstaedt@gmx.de

April bis September:

geöffnet 09:00 – 18:00 Uhr
Montags geschlossen (ausgenommen Feiertage)

Oktober bis März:

geschlossen

Regulär    4,50 EUR
Ermäßigt  3,50 EUR

(Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhalten freien Eintritt)

Heimatmuseum (Foto: STUDIO-E. GmbH; Fotograf Florian Imberger)
Heimatmuseum (Foto: STUDIO-E. GmbH; Fotograf Florian Imberger)

Heimatmuseum Höchstädt

Im früheren „Alten Rathaus“ finden Sie heute das Heimatmuseum der Stadt Höchstädt mit einer Sammlung umfangreicher Bestände aus Kunsthandwerk, Volkskunst, Orts- und Familiengeschichte, Handwerk und Landwirtschaft. Höhepunkt ist ein handgearbeitetes Diorama der Schlacht von 1704, als vor den Toren Höchstädts der Spanische Erbfolgekrieg entschieden wurde. Über 9.000 Zinnsoldaten wurden extra dafür handgemalt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Heimatmuseum Höchstädt
Marktplatz 7
89420 Höchstädt a.d.Donau
Tel.: 09074 4956

Regulär   2,00 EUR
(Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen keinen Eintritt)

April bis September:

jeden Sonntag von 14:00 – 17:00 Uhr

Oktober bis März:

geschlossen

Außerhalb dieser Zeiten kann das Heimatmuseum nach vorheriger Absprache mit den 1. und 2. Vorsitzenden des Historischen Verein Höchstädt e.V., Michaela und Leo Thomas, Tel.: 09074 5262 besucht werden.