Maßnahme "Treppenartige Ufersicherung" Höchstädt aus dem Projekt "Flusslandschaften in Schwaben - Donau erleben!" (Bild: Simone Bronnhuber, Donau-Zeitung)
Maßnahme "Treppenartige Ufersicherung" Höchstädt aus dem Projekt "Flusslandschaften in Schwaben - Donau erleben!" (Bild: Simone Bronnhuber, Donau-Zeitung)
Naturnaher Uferzugang in Höchstädt

Maßnahme aus Projekt „Flusslandschaften in Schwaben – Donau erleben! Wertach erleben!“ offiziell eröffnet

Die Donau zwischen Neu-Ulm und Höchstädt gemeinsam erlebbarer machen, das ist das Ziel von LEW Wasserkraft GmbH (vormals Bayerische Elektrizitätswerke GmbH), drei Landkreisen und zahlreichen Kommunen. Das Teilprojekt „Donau erleben!“ besteht aus verschiedenen Bausteinen, wie naturnahen Ufern, Bootsanlegestellen oder der Optimierung des Radwegenetzes. „Als Wasserkraftbetreiber möchten wir mit unseren Projekten den Lebensraum Fluss aufwerten, ihn noch stärker ins Bewusstsein rücken und die Menschen für diesen wichtigen Lebensraum sensibilisieren. Dass wir dabei mit den Mitteln aus dem LEADER-Programm der EU und des Freistaats Bayern unterstützt werden, bestätigt uns in diesem Ansatz“, erklärt Prof. Dr. Frank Pöhler, Geschäftsführer von LEW Wasserkraft.

In Höchstädt konnte die geplante Maßnahme „Treppenartige Ufersicherung“ bereits abgeschlossen und offiziell eröffnet werden. Damit wurde ein direkter Zugang zum Fluss geschaffen, so dass die Donau bei den Menschen wieder stärker als Ort für die Naherholung ins Bewusstsein rückt und gleichzeitig ökologisch aufgewertet wird. Weiter hat LEW Wasserkraft am Ufer eine Ankerplatte aus Beton gesetzt. Die Einsatzkräfte können daran Ölsperren möglichst schnell befestigen, damit im Fall eines Ölunfalls die weitere Verschmutzung des Flusses verhindert wird. Die Platte kann außerdem von Bootsfahrern genutzt werden. Sie können ihre Boote daran befestigen und bequem über die neuen Stufen aussteigen.

„Es freut mich, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern aber auch den Gästen unserer Region das Naturerlebnis Fluss durch einen direkten Zugang wieder näherbringen können. Wir schaffen dadurch einen Erholungsplatz direkt am Wasser, der dazu einlädt anzuhalten und das Naturerlebnis zu genießen. Durch die Ölsperren-Ankerplatte steht im Notfall eine gute und vor allem schnell nutzbare Vorrichtung zur Verfügung, um einen größeren Schaden für die Umwelt abzuwenden“, so Bürgermeister Gerrit Maneth. „Ein Dankeschön geht vor allem an die LEW Wasserkraft GmbH für die Planung und gelungene naturnahe Umsetzung und Gestaltung des Projekts, das dank Unterstützung des LEADER-Programms ermöglicht werden konnte.“

Gefördert werden die Projekte über das LEADER-Programm der EU und des Freistaats Bayern. Die Kommunen sind jeweils zu 30 Prozent an den Kosten beteiligt. LEW übernimmt zehn Prozent, finanziert über den Förderfonds des Ökostromprodukts LEW Strom Aqua Natur.

Zum Presseartikel der Donau Zeitung: „So wird die Donau bei Höchstädt für jeden ein Erlebnis“