- Untertitel:
Pfalz-Neuburg-Straße:
- Sortierung:
2
Der renommierte französische Street-Art-Künstler Christian Guémy, besser bekannt unter seinem Pseudonym C215, der für seine beeindruckenden Werke mit dem Verdienstorden des französischen Präsidenten ausgezeichnet wurde, war Anfang Oktober in Höchstädt unterwegs. Dort hinterließ er in der Pfalz-Neuburg-Straße seine künstlerischen Spuren.
Verewigt wurde hier die Höchstädter Persönlichkeit Hermann Beckler (1828–1914), ein Naturforscher, der als einer der ersten Menschen die Durchquerung Australiens meisterte und vor allem für seine wertvollen Veröffentlichungen aus dem Bereich Botanik bekannt ist.
Bis Sonntag, 2. November, ist Guémys Kunst jeden Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr in der Stadtgalerie zu sehen – der Eintritt ist frei!
Doch das Projekt „Brückenbauer“ endet hier jedoch nicht: Inspiriert durch die Arbeiten von C215 werden weiterführende Schulen im Landkreis das Werk fortsetzen und weitere historische Persönlichkeiten portraitieren.
- Startdatum:
04.12.2026 18:00
- Enddatum:
06.12.2026
- Ort:
Marktplatz / Spitalparkplatz
- Veranstalter:
Stadt Höchstädt und Wirtschaftsvereinigung Höchstädt
Die Veranstaltung findet vom 04.12. bis 06.12.2026 statt.
Öffnungszeiten des Marktes:
Freitag, den 04.12.2026 von 18 bis 22 Uhr
Samstag, den 05.12.2026 von 16 bis 22 Uhr
Sonntag, den 06.12.2026 von 15 bis 20 Uhr
- Startdatum:
03.12.2027 18:00
- Enddatum:
05.12.2027
- Ort:
Höchstädt Innenstadt
- Veranstalter:
Stadt Höchstädt & Wirtschaftsvereinigung
- Programmeinbindung:
Stadtmarketing
Der Christkindlmarkt findet vom 3.12. bis 05.12.2027 statt.
Öffnungszeiten:
Freitag, den 03.12.2027 von 18 bis 22 Uhr
Samstag, den 04.12.2027 von 16 bis 22 Uhr
Sonntag, den 05.12.2027 von 15 bis 20 Uhr
Nähere Informationen zum Programm werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Im Rahmen der letzten Stadtratssitzung dieser Wahlperiode am 23. April 2026 verabschiedete Erster Bürgermeister Stephan Karg die ausscheidenden Stadtratsmitglieder Günter Ballis, Simon Schaller und Carolin Wanner, dankte ihnen für ihr Engagement und überreichte die Dankurkunde der Stadt Höchstädt.
Für sein langjähriges Engagement wurde Günter Ballis darüber hinaus mit der kommunalen Ehrennadel der Stadt Höchstädt a. d. Donau ausgezeichnet. Diese besondere Ehrung wird an Stadträtinnen und Stadträte verliehen, die dem Gremium mindestens 18 Jahre angehört haben.
Günter Ballis war insgesamt 33 Jahre im Stadtrat vom 6. Juli 1987 bis 30. April 1990 und vom 1. Mai 1996 bis 30. April 2026. Dabei war er in folgenden Funktionen tätig: 3. Bürgermeister, Mitglied im Finanz– und Grundstücksausschuss, Gemeinschaftsversammlung der VG, Referent für Umwelt & Gewässer, Vorsitz & Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss, Referent für Feldwege, Kiesgruben & Gewässer, Mitglied im Bau– und Umweltausschuss, Fraktionssprecher SPD / FDP, Referent für Wald– und Energiewirtschaft, Referent für Stadtentwicklung, Referent für Vereine
Simon Schaller war insgesamt 12 Jahre lang vom 1. Mai 2014 bis 30. April 2026 im Stadtrat. Dabei war er Mitglied im Finanzausschuss und Referent für Jugendförderung. Ebenso war er Mitglied im Bau– und Umweltausschuss und der Gemeinschaftsversammlung der VG, sowie Referent für Jugend & Schulen.
Johann Kaltenegger hatte vom 1. Mai 2020 bis 30. April 2026 das Amt desStadtrats inne und war Mitglied im Bau– und Umweltausschuss, im Stadtentwicklungsausschuss sowie Stiftungsausschuss.
Carolin Wanner war vom 1. März 2024 bis 30. April 2026 Stadträtin und Mitglied im Stadtentwicklungs– und Kulturausschuss sowie Vertreterin der Verbandsversammlung der Grund– und Mittelschule.
Stadtrat Johann Kaltenegger konnte an der Sitzung nicht teilnehmen. Die Übergabe seiner Dankurkunde wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Gemeinde Blindheim
Blindheim: Eingang zum Friedhof, Höchstädter Straße 1
Unterglauheim: Pfarrheim, Hauptstraße 52
Wolpertstetten: Feuerwehrhaus, Wolpertstetten 26
Gemeinde Finningen
Finningen: Eingangsbereich der ehem. Schule, Johann-Bösl-Straße 1
Mörslingen: Sportheim, Schretzheimerstraße 9
Gemeinde Lutzingen
Lutzingen: Eingang Bürgerhaus, Raiffeisenstraße 4
Unterliezheim: Feuerwehrgerätehaus, Nördlinger Straße 1
Stadt Höchstädt
Rathaus, Herzog-Philipp-Ludwig-Straße 10 (Außenbereich Haupteingang)
Sparkasse Höchstädt, Marktplatz 5
Hallenbad Höchstädt, Prinz-Eugen-Straße 12 (Innenbereich, Vorraum Hallenbad)
Deisenhofen: Feuerwehrhaus, Schulstraße 6 (Außenbereich)
Schwennenbach: Feuerwehrhaus, Brunnengasse 9 (Außenbereich)
Oberglauheim: FFW-Haus, Ahornstraße 2
Sonderheim: FFW-Haus, Herrengäschen
Gemeinde Schwenningen
Gremheim: Treidelhalle, Hauptstraße (Eingang Feuerwehrhaus)
Schwenningen: Feuerwehrhaus, Schulstraße (am Turm)
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Für die Aktualität dieser Liste wird keine Gewähr übernommen.
Der Stadtteil Deisenhofen liegt westlich von Höchstädt. Bodenfunde in der Umgebung lassen eine Besiedlung bereits zur Bronzezeit vermuten. Wahrscheinlich handelt es sich bei Deisenhofen um eine Ausgründung des Nachbarorts Mörslingen aus dem 12. Jahrhundert. Pulver- und Klosterbach fließen an Deisenhofen vorbei.
- Zusatzbild 1:
Der Rundweg mit etwas 23 km Streckenverlauf ist anlässlich des Gedenkjahres 2004 im Zusammenwirken der Stadt Höchstädt mit den Gemeinden Blindheim und Lutzingen entstanden.
Der Auslöser der Schlacht von 1704 ist der Tod Karl II von Spanien im Jahre 1700 und die damit verbundenen Uneinigkeiten der europäischen Mächte bezogen auf die Erbfolge. Der spanische Habsburger Karl II. vermachte 1700 einem Enkel Ludwigs XIV. von Frankreich seine Länder, was zum Spanischen Erbfolgekrieg führte. Max Emanuel zog mit Ludwigs XIV. Unterstützung in den Krieg gegen eine große Allianz. Die Schlacht bei Blindheim im August 1704 endete mit einer totalen Niederlage der Franzosen und Bayern. Ludwig XIV. verlor seinen Nimbus der Unbesiegbarkeit, und die französische Hegemonie schwand. Die Habsburgermonarchie wurde gestärkt, während Bayern von den Österreichern besetzt wurde. Max Emanuel wurde geächtet und erst nach Kriegsende durfte er zurückkehren. Karl VII. unternahm im Österreichischen Erbfolgekrieg einen letzten Versuch, die Kaiserkrone zu erlangen, was jedoch scheiterte. Die Hohenzollern wurden zur Großmacht, die Bayern immer sein wollten.
Unter nachfolgendem Link können Sie die Schlacht von 1704 ausführlich nachlesen und erhalten spannende Hintergrundinformationen:
Link folgt in Kürze
Gerne verweisen wir auch an das Schloss Höchstädt welches eine Ausstellung der Schlacht von 1704 beherbergt und beeindruckende Exponate ausgestellt werden: Schloss Höchstädt
Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle das Heimatmuseum, in welchem Sie eine bemerkenswerte Sammlung an Zinnfiguren bestaunen können:
Heimatmuseum Höchstädt
Überblick der einzelnen Stationen des Denkmalweges
1 Kellerberg (bei Blindheim)
2 Doppelbrücke (bei Blindheim)
3 Unterglauheim: erste brennende Ortschaft
4 Berghausen: 1. Gefechtsstand von Herzog Marlborough
5 Oberglauheim: einer der drei Brennpunkte
6 Schwennenbach: bis auf die Kirche durch Brand zerstört
7 Eichberger Hof (Lutzingen): Hauptquartier von Prinz Eugen
8 Lutzingen: Verteidigung: Kurfürst Max Emanuel von Bayern
9 Goldberg (Lutzingen): „Zuschauertribüne“ der Franzosen
10 Höchstädt Heimatmuseum
11 Bahnhof Höchstädt Hinweistafel
12 Denkmal von 1954 (Höchstädt)
13 Sonderheim
14 Blindheim
15 Blindheim Heimathaus
16 Breisachmühle (Blindheim)
17 Schloss Höchstädt
Geführte Touren
Um eine Tour speziell auf Ihre Bedürfnisse abstimmen zu können, bitten wir Sie telefonisch unter der Nummer 09074 44-12 (Fr. Eberle) mit uns Kontakt aufzunehmen.
Am Mittwoch, 14.05.2025 herrschte geschäftiges Treiben im Stadtpark.
Die Vorsitzende des Höchstädter Kneippvereins Cornelia Konle begrüßte die Mini- Kneippianer aus Deisenhofen mit Ihren Erzieherinnen und Eltern, viele Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder des Kneippvereins sowie einige Stadträte zum
Ankneippen im Höchstädter Stadtpark.
Umrahmt wurde die Eröffnung mit einem musikalischen Beitrag der Kindergartenkinder.Bei bestem Wetter und guter Laune konnten alle im Storchengang das erfrischende Nass genießen und etwas Gutes für ihre Gesundheit tun.
Ein großes Dankeschön ging auch an den Bauhof und die Hausmeisterin Frau Krug - Hurler. Sie sind für den Frühjahrsputz der Anlage zuständig und betreuen den
Bereich über die Saison. Frau Konle und Herr Bürgermeister Karg dankten ihnen für das alljährliche Engagement.
Die Stadt Höchstädt freut sich, einen neuen Hausmeister für die Nordschwabenhalle begrüßen zu dürfen: Roland Jahrisch hat seit November die Verantwortung für unsere beliebte Veranstaltungshalle.
Herr Jahrisch ist gelernter Heizungs- und Lüftungsbauer und war zuvor über 33 Jahre bei der BSH als stellvertretender Anlagenführer in der Vorfertigung beschäftigt. Er wohnt in Blindheim.
Neben seiner beruflichen Qualifikation engagiert sich Herr Jahrisch auch privat als Erste-Hilfe-Ausbilder und Sanitäter.
Unser Bürgermeister Stephan Karg heißt Herrn Jahrisch herzlich willkommen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.
Die Räumlichkeiten sind inzwischen vermietet – wenn Sie eine Immobilie oder Räumlichkeiten haben, die Sie für ein Projekt dieser Art, sei es ein Pop-Up-Geschäft oder für temporäre kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stellen würden, freuen wir uns sehr über Ihre Rückmeldung via E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.oder telefonisch unter 09074 44-43.
Die Stadt Höchstädt trauert um Adolf Reichhardt, einem tief in unserer Heimat verwurzelten Menschen, der sich sein Leben lang durch sein außerordentliches Engagement mit Wort, Rat und Tat für unsere Gemeinschaft einsetzte. Als verlässlicher und verantwortungsvoller Unternehmer, aber auch als treuer Unterstützer unserer Vereine, sozialen Einrichtungen und der Stadt selbst hinterlässt er eine große Lücke. Adolf Reichhardt war ein Mann stiller Größe, der durch Taten half und nie nach Anerkennung suchte. Für sein vorbildliches Engagement wurde er 2022 mit dem Bürgerbrief der Stadt ausgezeichnet. Wir danken ihm für sein vorbildliches Wirken, seine Verantwortung und seinen Gemeinsinn. Unser aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie. Möge er in Frieden ruhen.
Der Diebsturm ist einer der zwei erhaltenen Türme der Stadtmauer und liegt am südwestlichen Eckpunkt. Der zweigeschossige Rundturm, 9 m stark, besteht aus drei Bauphasen: dem Kalkbruchgestein um 1300, Ziegelmauerwerk aus dem 16. Jh. und einem hölzernen Aufbau von 1929. Er diente zeitweise als Gefängnis und trägt den Namen „Diebsturm“.
- Fachbereichszuordnung (bei Verwaltungsthemen):
Bürgerservice
- Untertitel:
Ab 01.05.2025
- Sortierung:
2
Ab dem 1. Mai 2025müssen in der Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt die Passbilder für Ausweisdokumente wie Personalausweis oder Reisepass in digitaler Form eingereicht werden.
Das neue Verfahren ist sicher, standardisiert und erleichtert die Arbeit für Bürger und Behörden.
Fotografen und Fotodienstleister sind dabei verpflichtet, einen zertifizierten Cloud-Dienst für die Übermittlung der Bilder zu nutzen.
Bitte beachten Sie, dass im Rathaus Höchstädt keine Möglichkeit besteht, Passbilder vor Ort anzufertigen!
Im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt istz.B. das Fotostudio PHOTOSTRIE - Die Bildermanufaktur an einen zertifizierten Cloud-Dienst angebunden und kann daher E-Passbilder erstellen und an die Verwaltungsgemeinschaft übermitteln.
Um unnötige Kosten und Gebühren zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen vorab zu klären, ob Ihr Fotograf oder Fotodienstleister ebenfalls einen zertifizierten Cloud-Dienst verwendet.
Bitte beachten Sie: Digitale Passbilder sind in Deutschland für sechs Monate gültig. Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Bürgerservicebüros gerne zur Verfügung!
Eintauchen. Kraft schöpfen. Stille genießen.
Auf rund 59 Kilometern, in fünf Etappen zwischen Günzburg und Schwenningen, kann man die außergewöhnliche Vielfalt des Auwaldes erwandern. Der Wechsel zwischen trockenen Magerrasen, den sogenannten Brennen, und den ehemaligen Flussschlingen der Donau mit Schilfröhrichten, den klassischen Altwässern, hat seinen besonderen Reiz.
Der Blick nach oben durch dicke alte Eichen und Laubwälder eröffnet einem ein urwaldartiges Gefühl. Genießen Sie die Stille und zugleich die Kraft des Waldes. Die Seenlandschaft entlang des Weges ist durch die Kiesgewinnung entstanden, aber vielerorts bereits von Schlingpflanzen und Seerosen zurückerobert worden.
Am Ende der Etappe 4 geht es am Donaudamm und an den Altwässern entlang bis zur mächtigen Staustufe in Höchstädt, auf der man die Donau quert. Von hieraus führt der Weg auf der Etappe 5 weiter nach Schwenningen. Auf dieser Etappe erlebt man die typische Naturlandschaft im Schwäbischen Donautal, kommt der Donau sehr nah und überwindet diese erneut über ein Wasserkraftwerk bei Schwenningen.
Grüner wandern, nachhaltig genießen!
Alle Etappen sind bequem mit der Bahn zu erreichen. Dank der hervorragenden Zuganbindung kommen Sie nach Ihrer Wanderung unkompliziert und mit einmaligen Naturerlebnissen im Gepäck nach Hause oder in Ihre Unterkunft.
Zuwegungen Bahnhöfe: Offingen, Gundelfingen, Lauingen, Dillingen, Höchstädt, Blindheim und Schwenningen
Weitere Informationen:
Vorgeschichte
In der Vergangenheit hatte Deisenhofen zwei Wirtshäuser zu verzeichnen. Beide haben mittlerweile geschlossen. Die in Deisenhofen noch vorhandenen Einrichtungen des Gemeinbedarfs beschränken sich im Wesentlichen auf den Gebäudekomplex in der Schulstraße 6. Derzeit befindet sich hier der städtische Kindergarten und der Dartverein im Nordflügel, im Ostflügel stehen Räume für die Freiwillige Feuerwehr Deisenhofen, den Schützenverein und Lagerräume für weitere Vereine wie Faschingsverein und Jagdgenossenschaft zur Verfügung. Die Räumlichkeiten entsprechen weit überwiegend nicht mehr dem aktuellen Standard und wären daher in jedem Falle sanierungsbedürftig.
Die Stadt Höchstädt beabsichtigt in diesem Zuge die Angebote der Grundversorgung, der Daseinsvorsorge und des Gemeinwesens im Stadtteil Deisenhofen deutlich zu verbessern. Dazu soll ein öffentlich nutzbarer Ort mit attraktiver Aufenthaltsqualität im Zentrum des Dorfes geschaffen werden, welcher zum Verweilen einlädt und als Treffpunkt fungiert. Zugleich soll dieser generationenübergreifende Treffpunkt Basis für die örtlichen Vereine bleiben, welche einen Grundpfeiler der Dorfgemeinschaft darstellen.
konkreter Sachstand
Hierzu wurden im Jahr 2017 erste Vor- und Entwurfsplanungen ausgeschrieben, welche im weiteren Verlauf mit Beteiligten, Vereinen und Nachbarn mehrfach besprochen und abgeändert wurden. Im Winter 2023/2024 wurde ein vorläufig finaler Planungsstand erreicht. Eine zeitnahe Realisierung wird angestrebt.
Das zweigeschossige Giebelhaus von 1982-84 greift detailgetreu die Formen des Vorgängerbaus aus dem frühen 17.Jahrhundert auf.
Die frühere Landvogtei, ein dreigeschossiger Satteldachbau ist ein einheitlicher Neubau aus der Zeit um 1600. Das Bauwerk beherbergte die Verwaltung für die pfalz-neuburgischen Besitzungen an der oberen Donau, die sogenannten ,Oberen Lande". Das Gebäude war einst Sitz des Landvogts [Landrates] der Landvogtei Höchstädt, die als Keimzelle des heutigen Landkreises Dillingen a.d.Donau gilt. Eine Gedenktafel erinnert an die Opfer des Kroateneinfalls vom 15.August 1634.
Das Kapuzinerkloster in Höchstädt wurde am 17. Mai 1740 vom Augsburger Fürstbischof Johann Franz Schenk von Stauffenberg genehmigt. Für den Bau mussten ärmliche Weberhäuser abgerissen werden. Finanziert wurde das Kloster hauptsächlich durch Spenden. Es bestand meist aus vier Patres und einem Laienbruder. 1802 wurde es im Zuge der Säkularisation aufgehoben, die Kirche abgetragen. Das schlichte, zweigeschossige Gebäude mit Walmdach stammt aus den Jahren 1741/42 und diente nach Umbauten von 1806 bis 1965 als Volksschule und Lehrerwohnung.
Die Fassade aus der Zeit um 1600 ist reich gegliedert. Sie ist seit 1975 durch ein neues Gebäude hinterbaut. In der Muschelnische über dem Portal steht eine Mut- tergottes aus der Zeit um 1700. Die letzten Bewohner des Spitals fanden im Jahre 1972 Aufnahme im neu eröffneten Altenheim der Arbeiterwohlfahrt.
Das Kulturschloss Höchstädt erhält für sein Projekt „Inklusiver Spielplatz am Kulturschloss Höchstädt“ eine LEADER-Förderung von 250.000 Euro vom
Freistaat Bayern. Bezirkstagspräsident Martin Sailer nahm den Bescheid im
August in Höchstädt von der Aktionsgruppe Donautal-Aktiv, vertreten durch Leo Schrell sowie LEADER-Koordinator Erich Herreiner, entgegen.
Das Kulturschloss Höchstädt bekommt einen inklusiven und barrierefreien Spielplatz. Ab Mitte 2026 sollen auf dem
neuen Spielplatz alle Kinder gemeinsam spielen können – unabhängig von
körperlichen, geistigen oder sozialen Voraussetzungen. „Mit dem Höchstfördersatz von 250.000 Euro würdigt die Bayerische Staatsregierung nicht nur das Engagement des Bezirks Schwaben für Teilhabe und Inklusion“, hält Bezirkstagspräsident Martin Sailer fest. „Durch den Bau des Spielplatzes entsteht ein Ort, an dem Kinder mit und ohne Behinderung miteinander spielen und wachsen
können.“
Höchstädts Erster Bürgermeister Stephan Karg ergänzt: „Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, was erreicht werden kann, wenn Engagement, Zusammenarbeit und ein gemeinsames Ziel zusammentreffen. Der neue Spielplatz erweitert das inklusive Angebot in unserer Stadt und ist für Höchstädt ein zukunftsweisendes Vorzeigeprojekt.“
Der Bau des inklusiven Spielplatzes soll noch im Herbst 2025 beginnen. Kinder mit und ohne Behinderung sollen dort dann ab Mitte 2026 gemeinsam spielen können. Bei der Umgestaltung des Geländes beteiligen sich an der Umsetzung neben der LEADER-Unterstützung des Freistaats der Bezirk Schwaben, die Stadt Höchstädt, der Landkreis Dillingen, die ARGE Donautal-Aktiv sowie einige regionale Unternehmen. Auch der Förderkreis Schloss Höchstädt leistet durch eine Spende einen wichtigen Beitrag zur Realisierung des Spielplatzes.
Mit dem LEADER-Förderprogramm unterstützt das Staatsministerium die ländlichen Regionen und ihre Bürgerschaft bei einer selbstbestimmten Entwicklung.
Autor: Bezirk Schwaben
Bild: Mira Hörter
Nach einem langjährigen Behelf im Gemeindehaus in der Herzogin-Anna-Straße 11 wurde 1984 der Grundstein für das Evangelisch-Lutherische Gemeindezentrum gelegt. Am 3. Mai 1986 wurde die Anna-Kirche eingeweiht, benannt nach Herzogin Anna, die 1632 in Höchstädt verstarb.