Das Kapuzinerkloster in Höchstädt wurde am 17. Mai 1740 vom Augsburger Fürstbischof Johann Franz Schenk von Stauffenberg genehmigt. Für den Bau mussten ärmliche Weberhäuser abgerissen werden. Finanziert wurde das Kloster hauptsächlich durch Spenden. Es bestand meist aus vier Patres und einem Laienbruder. 1802 wurde es im Zuge der Säkularisation aufgehoben, die Kirche abgetragen. Das schlichte, zweigeschossige Gebäude mit Walmdach stammt aus den Jahren 1741/42 und diente nach Umbauten von 1806 bis 1965 als Volksschule und Lehrerwohnung.