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Bayerns Pilotschule startet in die Tech-Zukunft

Bayerns Pilotschule startet in die Tech-Zukunft

Staatsminister für Digitales Fabian Mehring: „Innovativer Leuchtturm für moderne Bildung“

Als „innovativen Leuchtturm für moderne Pädagogik und digitale Zukunftskom-petenzen“ hat Digitalminister Dr. Fabian Mehring heute den ersten MakerSpace des Bayerischen Digitalministeriums an der Gerhard-Kornmann-Grund- und Mittelschule in Höchstädt (Landkreis Dillingen) feierlich eröffnet. Die Pilotschule liefert damit wertvolle Erkenntnisse für den Ausbau von zukunftsfähigem Technik-Unterricht im ganzen Freistaat.

Der MakerSpace war zum Schuljahresbeginn 2025/26 betriebsbereit und wurde gemeinsam mit dem Gründerzentrum UnternehmerTUM der Exzellen-zuniversität TU München und der Junge Tüftler gGmbH konzeptioniert und aufgebaut. Lehrkräfte wurden bereits in mehreren Modulen geschult – online wie vor Ort – und haben nun grünes Licht für erste Projekte mit ihren Klassen. 

„Bayern ist Heimat für Hightech – und Höchstädt ist jetzt Heimat unseres ersten Hightech-Leuchtturms für moderne Technik-Bildung im Freistaat“, sagte Digi-talminister Dr. Fabian Mehring bei der Eröffnung. „Mit dem MakerSpace brin-gen wir die digitale Transformation direkt in den Unterricht. Höchstädt dient da-bei ab sofort als Pionier. Die an der Donau gewonnenen Erkenntnisse werden uns helfen, Kindern und Jugendlichen in ganz Bayern moderne MINT-Kompetenzen nahezubringen. Höchstädt ist damit Vorreiter für innovative Pädagogik im ganzen Freistaat.“ 

Der neue MakerSpace wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie aufgebaut, die insgesamt rund 230.000 Euro umfasst – darunter 120.000 Euro aus einer Fraktionsinitiative der Regierungsfraktionen, initiiert von Marina Jakob, MdL - und Manuel Knoll, MdL. Ziel der Studie ist es, einfache, niederschwellige Zugänge für Schulen zu Technik-Infrastrukturen zu schaffen, regionale Netzwerke zu stärken und so einen Beitrag zum Wirtschaftsstandort Bayern leisten. 

Schulleiter Helmut Herreiner betont die Bedeutung für den pädagogischen Alltag: „Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren enorm davon, dass wir Technologien nicht nur theoretisch erklären, sondern praktisch erleben können. Ob 3D-Druck, Robotik oder Videoproduktion – der MakerSpace ermöglicht genau die Art von Lernumgebung, die junge Menschen auf eine digitalisierte Arbeitswelt vorbereitet. Unser Kollegium ist hier sehr engagiert mit dabei, und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Klassen hier an den MINT-Kompetenzen von Morgen zur arbeiten.“ 

Auch Höchstädt sieht in der Einrichtung einen Meilenstein für die Region. Bürgermeister Stephan Karg erklärt: „Der MakerSpace ist ein echtes Zukunftsprojekt – für unsere Stadt, für unsere Schule und für die ganze Region. Als Pilotstandort zeigen wir, was möglich ist, wenn Kommune und Freistaat an einem Strang ziehen. Wir unterstützen den Weg des Digitalministeriums ausdrücklich und wollen auch künftig in moderne Lernumgebungen investieren, damit Höchstädt ein starker Bildungsstandort bleibt.“ 

Landtagsabgeordnete Marina Jakob betont: „Die Grund- und Mittelschule Höchstädt gilt seit dem Start des MakerSpace als Vorzeigeprojekt für unser Schulen im Freistaat. Durch das Engagement der Schulfamilie in Zusammenarbeit mit den Teams der Un-ternehmerTUM MakerSpace Gmbh sowie der Jungen Tüftler gGmbH findet mit der angestoßenen Machbarkeitsstudie die erste regionale Vernetzung von Bildung und Wirtschaft statt. Das hat enormes Potential, auch für andere Einrichtungen in Bayern. Ich freue mich sehr, dass wir mit der gemeinsamen Fraktionsinitiative von FREIE WÄHLER und CSU das Projekt mit 120.000 Euro unterstützen.“

Autor: Maximilian Mittereder, Bay. Staatsministerium für Digitales
Bild: Bay. Staatsministerium für Digitales

 

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