3. Jungbürger-Workshop der Stadt Höchstädt (Foto: Sonja Gastl, Stadt Höchstädt)
3. Jungbürger-Workshop der Stadt Höchstädt (Foto: Sonja Gastl, Stadt Höchstädt)
Großes Engagement der Jugendlichen in Höchstädt

Rund 30 Jugendliche ließen es sich zu Beginn des neuen Jahres 2020 nicht nehmen, weiter an den Themen von und für Jugendliche und junge Erwachsene Höchstädts zu arbeiten. Ziel war es, die Ideen aus dem 2. Workshop zu gruppieren und zu priorisieren.

„Ich bin begeistert von der großen Beteiligung der rund 30 Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei unserem 3. Jungbürger-Workshop“ meinte der Erste Bürgermeister Gerrit Maneth. Das Engagement war enorm! Auch die Moderatoren des Abends, Boris Schenk vom Kreisjugendring des Landkreises Dillingen und die kommunale Jugendpflegerin Christina Mayer haben sich sehr über das enorme Engagement der Jugendlichen gefreut. „Das ist wirklich außergewöhnlich“, resümierte der Jugendreferent der Stadt Höchstädt, Simon Schaller.

Nachdem nach der Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister Gerrit Maneth die Vorgehensweise erklärt wurde, stürzten sich alle in die Arbeit. Von den sechs bereits erarbeiteten Themenblöcken Mobilität, Infrastruktur, Veranstaltungen, Skaterplatz, Jugendtreff und öffentlicher Raum, wurden jeweils die drei wichtigsten Projektideen exzerpiert und anschließend vorgestellt. Dann durften die jungen Erwachsenen diese Themen nochmal selbst mit jeweils zehn Punkten bewerten.

Die Ergebnisse zeigen, welche Projektvorschläge und -themen für die Jugendlichen aktuell am wichtigsten sind: Darunter sind Vorschläge wie eine Schlossparty, neue Rampen für den Skaterplatz, Nahversorgung wie ein Drogeriemarkt oder ein Burgerladen und immer wieder das Thema Beleuchtung.

Wie geht es weiter?
Am 6.2.2020 setzen sich nun Bürgermeister Gerrit Maneth, Jugendreferent Simon Schaller und die Ansprechpartnerin der Verwaltung, Sonja Gastl, mit einigen Jugendlichen zusammen, um diese Themen nach ihrer Durchführbarkeit zu bewerten, Kosten abzuschätzen und sie für die nächste Stadtratssitzung in einer Präsentation vorzubereiten. Die Jugendlichen haben dann nämlich die Chance, ihre Anliegen dem Stadtrat im öffentlichen Teil der Sitzung vorzustellen. Damit der Stadtrat als entscheidendes Gremium auch irgendwann grünes Licht geben kann.