Besuch am neuen BRK-Standort (von links) Bürgermeister Gerrit Maneth, Kreisgeschäftsführer Stephan Härpfer, Leiter Rettungsdienst Alexander Herrmann, Familie Sing, Landrat Leo Schrell (Foto: Stadt Höchstädt)
Besuch am neuen BRK-Standort (von links) Bürgermeister Gerrit Maneth, Kreisgeschäftsführer Stephan Härpfer, Leiter Rettungsdienst Alexander Herrmann, Familie Sing, Landrat Leo Schrell (Foto: Stadt Höchstädt)
Rettungsdienst-Stellplatz jetzt in Schwennenbach

Der neue Rettungsdienst-Stellplatz in Schwennenbach wurde fristgerecht zum 1. Oktober in Betrieb genommen

Die dritte Trend- und Strukturanalyse des Rettungsdienstes in Bayern, welche von dem Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement erstellt und vom Staatsministerium für Inneres, für Sport und Integration, beauftragt wurde, ergab eine Verlegung des Stellplatzes von Diemantstein nach Schwennenbach. Dieser Vorgabe kam der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Augsburg in seinem Beschluss nach. Der BRK Kreisverband Dillingen nahm daraufhin mit der Stadt Höchstädt Kontakt auf, um einen geeigneten Standort in Schwennenbach zu finden.

Hervorragende Unterstützung durch die Stadt Höchstädt

Durch die Unterstützung von Herrn Bürgermeister Gerrit Maneth und durch Herrn Stadtrat Peter Schweyer konnte in kürzester Zeit ein geeignetes Objekt gefunden werden. Herr Schweyer stellte letztendlich den Kontakt zur Familie Sing her, in deren Gebäude der jetzige Stellplatz seinen neuen Standort fand. Bereits bei der ersten Besichtigung kristallisierte sich eine baldige Einigung heraus.

Fristgerechte Eröffnung war nur durch Ehrenamt möglich

Die erforderlichen Umbaumaßnahmen im Bereich der jetzigen Fahrzeughalle wurden bis auf den Einbau eines Schnelllauftores ausschließlich durch Eigenleistung hauptamtlicher Mitarbeiter des Rettungsdienstes realisiert. Die elektrischen Ein- und Umbauten wurden durch Herrn Johann Mayer und Herrn Anton Kolar, die beide aus dem Ehrenamt des BRK KV Dillingen kommen, übernommen. Für die tatkräftige Unterstützung bedankte sich Kreisgeschäftsführer Stephan Härpfer und Rettungsdienstleiter Alexander Herrmann ganz herzlich bei allen Helfern und der Familie Sing für das außerordentliche Engagement und die herausragende Unterstützung.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes Hr. Landrat Leo Schrell nahm die neue Einrichtung in Augenschein und dankte ebenfalls allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und den großen freiwilligen Einsatz. Er erläuterte, dass insgesamt 310 Arbeitsstunden durch die Ehrenamtlichen geleistet wurden.

Auch Bürgermeister Gerrit Maneth dankte allen Beteiligten, die an der Realisierung der neuen Rettungswache in Schwennenbach direkt oder indirekt beteiligt waren. „Dieser Standort ist für die Notfallversorgung der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und Stadtteile ein großer Gewinn.“, so Bürgermeister Maneth