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Museum Deutscher Fayencen

Über den Tellerrand ...

zu schauen lohnt sich! Ein einzigartiges Karmikmuseum erwartet den Bsucher, in dem die Welt der Fayence des 17. und 18. Jahrhunderts präsentiert wird. Der Ausstellungsrundgang bietet mit run 1.000 Exponaten einen lebendigen Überblick  über Geschichte und Technik der Fayence, informiert über Produktionsweise und Produkte der Manufakturen und macht die Bedeutung der Fayence für die Tafel- und Wohnkultur der Zeit anschaulich. Mitmach-Stationen für Groß und Klein, spielerische und sinnliche Elemente und Inszenierungen regen zum Mitdenken und Ausprobieren an.

 

Was genau ist Fayence eigentlich und wie wird sie hergestellt? Diese Fragen werden rudn um einen nachgebauten Brennofen beantwortet. In Deutschland gab es damals rund 80 Fayencemanufakturen, mit denen man zunächst chinesisches Porzellan nachzahmen versuchte. Was sie herstellten, fand unterschiedlichste Nutzungen und kann im Laufe des Rundgangs erkundet werden - vom Alltagsgeschirr bis zum kostbaren Prunkstück.

 

Zahlreiche Exponate sind iim Zusammenahng ihrer ursprünglichen Funktion präsentiert, etwa auf einer prachtvoll gedeckten Tafel oder in der Schauküche. Die im 17. Jahrhunderts aufkommende Mode des Kaffee- und Teetrinkens wird in einem Kaffeehaus anschaulich erklärt. Diverse Artikel für die aufwändige Morgentoilette feiner Herrschaften illustrieren die Rolle, die Fayencen auch für die Schönheitspflege spielten.

 

Landschaftsdarstellungen auf restaurierten Wandmalereien sind der ideale Rahmen für eine Beschäftigung mit dem Thema Natur in der Fayence. Duftgefäße beschwören Wohlgerüche herauf, exquisite Blumendarstellungen beeindrucken mit ihren leuchtenden Farben und der feinen Ausführung. Auf Jagdfreunde warten nicht nur lebendige Jagdszenen, sondern auch kuriose Trophäen im Miniaturformat. Naturalistische Nachbildungen von Pflanzen und Tieren sorgen zum Abschluss des Rundgangs für zauberhafte Begegnungen mit diesem keramischen Material - Schmunzeln und Schwelgen ist erlaubt.

 

 

 

Einige Impressionen der Ausstellung

 

   
   
   

 

 

 

 

 

 

Öffnungszeiten

 

1. April - 3. Oktober 2012: 9:00 - 18:00 Uhr

November - März: geschlossen

Montags geschlossen (außer an Feiertagen)

 

 

Eintrittspreise

 

Regulär: 4,50 Euro

Ermäßigt: 3,50 Euto

Kinder und Schüler bis 18 Jahre: freier Eintritt

 

 

Schloss Höchstädt

 

Herzogin-Anna-Straße 52

89420 Höchstädt a.d.Donau

Tel.: 09074/9585-712, oder -700

Fax: 09074/9585-791

E-Mail: schwarzmeier-schlosshoechstaedt@gmx.de

Internet: www.schloss-hoechstaedt.de